Rainhard Fendrich zeigt sich tief beeindruckt von der neuen Protest-Hymne von Bruce Springsteen. Der österreichische Musiker lobt den US-Rockstar mit respektvollen Worten: „Ich ziehe meinen Hut vor Bruce Springsteen!“
Fendrich spricht von Springsteens neuem Song „Streets of Minneapolis“, den der 76-jährige Rockstar nach den tödlichen Schüssen auf zwei US-Bürger im Zuge von Protesten gegen die Einwanderungspolitik von Donald Trump veröffentlicht hat. Springsteen teilte das Lied am Mittwoch in den sozialen Medien als musikalischen Protest gegen staatliche Gewalt und politische Härte. Eine Hymne des Widerstands im Winter 2026.
Springsteen prangert „Staatsterror“ an
In seinem Song widmet sich Springsteen den Menschen von Minneapolis, insbesondere „unseren unschuldigen zugewanderten Nachbarn“ sowie dem Andenken an Alex Pretti und Renee Good, die von Beamten des United States Immigration and Customs Enforcement (kurz ICE) erschossen wurden.
Im Refrain heißt es eindringlich: „Oh Minneapolis, ich höre deine Stimme / die durch den blutigen Nebel schreit.“ Und weiter: „Wir werden die Namen derer in Erinnerung behalten, die auf den Straßen von Minneapolis gestorben sind.“
Haltung und Mut
Mit seinem Posting würdigt Fendrich den Mut Springsteens, auch im hohen Alter politisch klar Stellung zu beziehen. Der US‑Star, oft als Inbegriff amerikanischer Identität gesehen, kritisiert in dem Song offen „König Trumps Privatarmee“.
Er bezeichnet sie als „Thugs“, also „Schlägertrupp“ – eine Anspielung auf die Tausenden ICE‑Beamten, die unter der Trump‑Regierung nach Minneapolis entsandt wurden.
Der Song erreichte innerhalb weniger Stunden Menschen auf der ganzen Welt und wird bereits jetzt als moderne Protest-Hymne gehandelt.
Am Freitag veröffentlichte der „Boss“ auf ein offizielles Video zu seinem Song und sang ihn bei einer Protestveranstaltung in Minneapolis:
Anklang an „Streets of Philadelphia“
Der Titel erinnert bewusst an Springsteens legendäre Ballade „Streets of Philadelphia“ (1994), mit der er einst den Opfern der Aids-Epidemie eine Stimme gab. Auch diesmal nutzt Springsteen seine Musik als politisches Statement – eine Haltung, die ihm seit Jahren den Ruf eines der schärfsten Trump-Kritiker in der US-Kulturszene einbringt.
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