6. Mai 2014

Die Nummer eins – Ivanschitz ist dabei

Sport
06.05.2014 09:45
Das Supertor, mit dem Cristiano Ronaldo in der Nachspielzeit Real Madrid im Bernabeu-Stadon das 2:2 gegen Valencia rettete, eine Art "Karate-Fersler" verkehrt zum Tor stehend, sah Andi Ivanschitz bereits zufrieden daheim vor dem Fernseher. Nach drei Wochen Pause mit dem Zehnten Levante Tabellenführer und Champions-League-Finalist Atlético Madrid 2:0 zu bezwingen, neue Spannung ins Titelrennen zu bringen, das ist doch etwas.

Real hat jetzt zwei Auswärtsspiele gegen Valladolid und Celta mit dem möglichen neuen Barcelona-Trainer Luis Enrique, Atlético Madrid muss noch nach Barcelona. Auf Ivanschitz wartet Sonntag "nur" das Valencia-Derby.

Letzte Saison bei Mainz in der Bundesliga, jetzt einziger Österreicher in der Primera Division, der Nummer eins in Europa, nimmt man drei Finalisten in Champions und Europa League als Maßstab. Welche Liga ist besser? Der erfahrene Ivanschitz fragte sich das schon, fand keine Antwort, keine großen Unterschiede. Was taktische Schulung, Laufleistung oder Technik betrifft: "In Spanien lässt man offensiv den Spielern etwas mehr Freiheiten. Mir taugt das." Die deutschen Zuschauerzahlen sind zwar besser, die Stadien moderner: "Aber andererseits sind das Bernabeu, Nou Camp, das Piz Juan in Sevilla oder das Mestalla in Valencia Kultstätten, über die nichts geht."

Im Mestalla spielt er Sonntag, saß er beim Cupfinale Barcelona - Real mit Sohn und Bruder auf der Tribüne. Mit Barcelona-Schal: "Ein Missverständnis. Es war ein Erinnerungsschal an den Clásico, auf dem die Namen beider Klubs standen."

Maierhofer wieder in Österreich
Zwei Tage nach der erfüllten Rettungsmission in London mit Millwall in Englands Championship genoss Stefan "Major" Maierhofer bereits in Wien das österreichische Essen und die Sonne: "Das waren ganz intensive Wochen, aus denen ich viel lernte." Auch für seine geplante Trainerkarriere von Ian Holloway, der einmal die Mannschaft gleich an sieben Positionen umstellte: "Auch seine Ansprachen waren lehrreich und bemerkenswert."

Maierhofers aktuelle Pläne: Urlaub, dann Trainerausbildung zur A-Lizenz, dann Fortsetzung in England. Egal, ob Millwall oder ein anderer Klub: "Das körperbetonte, rustikale Spiel passt zu mir."

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