„Europa wird helfen“
Unwetterschäden in Italien betragen 1,2 Mrd. Euro
Eine Woche nach schweren Unwettern im Süden Italiens schätzt die Regierung den Schaden auf mindestens 1,2 Milliarden Euro. 700 Millionen Euro für Sizilien, 300 Millionen für Kalabrien und 200 Millionen für Sardinien wurden von den jeweiligen Regionen angefordert.
Erste Mittel von 100 Millionen Euro, wie sie von Rom schon zur Verfügung gestellt wurden, reichen damit bei Weitem nicht aus, sagte Zivilschutzminister Nello Musumeci im Ministerrat. Die endgültige Festlegung der Mittel soll in den nächsten zwei Wochen erfolgen
Italien für EU-Solidaritätsfonds
Die EU-Kommission und das Europäische Parlament signalisieren Unterstützung. Roberta Metsola, Präsidentin des Europaparlaments, erklärte, Europa sei bereit, zu helfen.
Der Vizepräsident der Kommission, Raffaele Fitto, verwies auf den EU-Solidaritätsfonds für Naturkatastrophen, auf den Italien zugreifen könne. Den Großteil der Kosten müsse jedoch der italienische Staat tragen.
Niscemi: Ganzer Stadtteil droht abzusinken
Der Sturmtief „Harry“ hat in den vergangenen Tagen in Süditalien enorme Schäden angerichtet. Besonders kritisch ist die Lage in der sizilianischen Stadt Niscemi.
In der 25.000-Einwohner-Gemeinde im Süden Siziliens mussten etwa 1500 Personen aufgrund der Gefahr durch Erdrutsche ihre Häuser verlassen. Ein ganzer Stadtteil droht abzusinken. Das Abrutschen des Bodens wurde durch den intensiven Regen verstärkt, der in der Region niedergegangen ist.











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