Im Straßenverkehr sind sie ein absolutes Reizthema – die E-Scooter. Sie werden nicht nur achtlos abgestellt, viele der Fahrer pfeifen auch auf die Straßenverkehrsordnung. Besonders besorgniserregend ist die starke Zunahme der Delikte unter Alkohol- oder Suchtmitteleinfluss.
Weiter im Steigen sind im Straßenverkehr die Alkohol- und Suchtmitteldelikte. Besonders auffällig ist die Entwicklung bei den E-Scooter-Fahrern. Nach 101 Alkoholanzeigen im Jahr 2024 wurden im Vorjahr 170 „Rollerfahrer“ angezeigt. Unter Einfluss von Suchtmitteln wurden letztes Jahr von der Polizei 127 Personen erwischt. Das Jahr davor gab es „nur“ 37 Anzeigen.
Wer alkoholisiert oder unter Suchtmitteleinfluss unterwegs ist, gefährdet nicht nur sich selbst, sondern auch andere Verkehrsteilnehmer.
Günther Steinkellner, FP-Verkehrslandesrat
„Diese steigenden Zahlen zeigen sehr deutlich, dass es beim Thema E-Scooter noch immer ein massives Problembewusstsein gibt – oder besser gesagt, dass ein Bewusstsein fehlt“, betont FPÖ-Mobilitätslandesrat Günther Steinkellner. Er fügt hinzu: „E-Scooter sind keine Spielzeuge. Wer alkoholisiert oder unter Suchtmitteleinfluss unterwegs ist, gefährdet nicht nur sich selbst, sondern auch andere Verkehrsteilnehmer. Die Straßenverkehrsordnung gilt für alle – unabhängig davon, ob man mit dem Auto, auf einem Fahrrad oder auf einem E-Scooter unterwegs ist.“
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