17.000 Tickets waren zwei Tage vorm Cup-Hit LASK – BW Linz am Freitag verkauft. Es wird das erste „K. u. K“-Duell der Trainer Kühbauer und Köllner sein, die mit Top-Serien in den Prestige-Hit starten. Der eine gewann neun Pokalspiele in Serie, der andere brillierte bei seinen Debüt-Matches.
Der ÖFB-Cup war zuletzt ein Spielfeld, auf dem sich LASK-Trainer Didi Kühbauer besonders wohl gefühlt hat: Mit Wolfsberg holte er dabei 2025 seinen ersten großen Titel und stand nach zwei Erfolgen im Herbst schon wieder im Achtelfinale, ehe er nach Linz wechselte, wo er Stripfing eliminierte. Neun Siege en suite stehen daher auf Kühbauers Cup-Konto, morgen soll im Derby gegen BW Linz mit dem wieder fitten Moses Usor der zehnte folgen.
Kühbauer: „Jetzt kommt der Stress dazu“
„Natürlich würde ich mir den zehnten Sieg im Cup wünschen, aber das wäre ja vereinsübergreifend und ich bin jetzt beim LASK“, bremst Kühbauer, der mit den vier Wochen Vorbereitung sehr zufrieden war: „Diese Zeit war hart für die Burschen, aber sie haben es gut absolviert. Jetzt kommt in einem wichtigen Spiel der Stress dazu. Leider kann ich nur elf aufstellen, denn sie haben es mir schwer gemacht.“ Dass Blau-Weiß mit neuem Trainer anreist, lässt Kühbauer kalt: „Jeder Trainer hat seine Vorstellungen, darauf müssen wir vorbereitet sein.“ Kapitän Sascha Horvath weist die klare Favoritenrolle von sich: „Wenn wir nur ein bisschen zurückschrauben, kann uns jeder schlagen.“
Köllner zieht Hut vor Kühbauer
Unter Gerald Scheiblehner ärgerte Blau-Weiß den LASK gewaltig, gab’s nach einem 0:2 dreimal kein Gegentor – 2:0, 1:0, 0:0! Unter Mitja Mörec wurde hingegen in den Derbys kein Tor erzielt – 0:2 und 0:1! Nun feiert jener Mann seine (Derby-)Premiere, der den Hit gegen die Kühbauer-Elf zum „K. u. K.“-Duell macht: Michael Köllner! „Seine bockstarke Serie und wie er den LASK in kurzer Zeit zu einem Spitzenteam geformt hat, ist beeindruckend. Aber im Pokal ist vieles möglich“, so der Deutsche, über den Sportchef Schösswendter sagt: „Es taugt mir richtig, wie er’s macht, er hat einen pragmatischen Zugang, verkompliziert die Dinge nicht, ist taktisch top. Und er hat eine top Ansprache und spricht Klartext.“
Neuer Blau-Weiß-Coach: „Ich hoffe, die Serie hält“
„Ich kann mir kein besseres erstes Spiel wünschen“, so „Debüt-Experte“ Köllner, der in seinen ersten Pflichtspielen stets unbesiegt blieb:
„Ich hoff’, die Serie hält“, grinst Köllner, der auch auf Neo-Goalie Nico Mantl baut, der am Mittwoch erstmals trainierte. „Er zeigt gleich Leader-Qualitäten, ist am Platz ein Besessener, auch abseits stark“, sagt Sportchef Schösswendter. Köllner taugt auch, „dass er sich total commited hat, unbedingt zu Blau-Weiß wollte.“
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