Ausflugsziel im Test:

Wie familientauglich ist die Welser Eis-8erBahn?

Oberösterreich
28.01.2026 17:00

Noch bis 15. Februar kann durch die Welser Innenstadt geschlittert werden! Was erwartet Groß und Klein auf der eisigen 8erBahn, was gibt es zu beachten – und was sollten Familien unbedingt mitnehmen? Redakteurin Lisa Prearo hat die temporäre Gratis-Eisfläche mit der schönen Kulisse getestet.

Wels kann Winter! Das muss man der Messestadt lassen. Die erst kürzlich ausgezeichnete „European City of Christmas“ sorgt auch nach Weihnachten noch dafür, dass Bewohnern und Ausflüglern nicht langweilig wird. Seit zehn Jahren bringt die Eis-8erBahn nun schon Leben in die Innenstadt. Also habe auch ich meine drei Kinder, die Oma und die Schlittschuhe eingepackt, damit wir uns das mal aus der Nähe anschauen können.

Ganz schön was los – „weil es unter der Woche nix kostet“
Etwas eingeschüchtert standen meine Kids anfangs da und überblickten das glitzernde Eisparkett, auf dem es nur so wimmelte. Mit einem solchen Ansturm an einem Nachmittag unter der Woche hatten wir nicht gerechnet. Familien mit Pinguinen, geübte Schlittschuhläufer und Eisstockschützen tummelten sich am Stadtplatz, um den sonnigen Nachmittag zu genießen.

Treue Besucher: Anna aus Wels mit ihren Kids Anja, Emilia und Leo.
Treue Besucher: Anna aus Wels mit ihren Kids Anja, Emilia und Leo.(Bild: Markus Wenzel)
Schon richtige Profis am Eisparkett: Alma und Magnus.
Schon richtige Profis am Eisparkett: Alma und Magnus.(Bild: Markus Wenzel)
An der Kassa, die zugleich Schlittschuhverleih und Getränkeausgabe ist, war einiges los. Der ...
An der Kassa, die zugleich Schlittschuhverleih und Getränkeausgabe ist, war einiges los. Der Service war trotzdem gut gelaunt und freundlich.(Bild: Markus Wenzel)
Der Eispfad in Form eines Achters ist für Begleitpersonen gut einsehbar.
Der Eispfad in Form eines Achters ist für Begleitpersonen gut einsehbar.(Bild: Markus Wenzel)
Helme und Pinguine als Eislaufhilfen können gratis ausgeborgt werden.
Helme und Pinguine als Eislaufhilfen können gratis ausgeborgt werden.(Bild: Markus Wenzel)

„Wir kommen oft her, weil es unter der Woche nix kostet und wir nach der Schule an der frischen Luft sein können. Das ist ziemlich cool. Mit Thermohose und -leiberl wird es auch nicht so schnell kalt“, erzählten uns die Geschwister Alma (11) und Magnus (13), die gerade voller Vorfreude ihre Schlittschuhe zuschnürten. „Eislaufen! Eislaufen!“, drängte nun der Zweijährige und zupfte ungeduldig an meiner Jacke. Also strafften auch meine zwei Großen die Schultern – und wir tauchten in das bunte Treiben zwischen den historischen Häusern ein.

Vorteil für Begleitpersonen, die nur zuschauen wollen
Das Konzept ist gut durchdacht. Von der großen Eisfläche gelangt man direkt auf den 120 Meter langen, kurvigen Eispfad – der Übergang war mit Pinguin etwas schwierig zu meistern, lohnt sich aber: Die Kinder waren kaum noch zu bremsen! Während die Großen der Oma davonbrausten, wurde es unserem Kleinen dann irgendwann zu viel. Also schnallten wir die Kufen ab und spazierten gemütlich rundherum, genossen den Sonnenuntergang und winkten den anderen von draußen zu. Gerade für Begleitpersonen, die selbst nicht aufs Eis gehen, ist das ein echter Bonus: Die gesamte Bahn lässt sich zu Fuß umrunden, wobei die Kinder dank der durchsichtigen Bande immer gut im Blick bleiben. Außerdem befinden sich Bars, eine Apotheke und ein Schreibwarenladen in unmittelbarer Nähe – ideal, um sich aufzuwärmen oder kleine Besorgungen zu erledigen.

Gut zu wissen:
Alle Infos auf einen Blick
  • Öffnungszeiten
    Mo-So, 10.30 bis 18.30 Uhr. Eispause: 13 bis 13.30 Uhr. Noch bis 15. Februar!
  • Eintrittspreis an Samstagen und Sonntagen
    Eltern: 6 Euro, Kinder bis 14 Jahre: 4 Euro. 
  • Infrastruktur
    Getränkeverkauf, Schlittschuh- und Helmverleih, Schließfächer, gepflegte WC-Anlage mit Wickeltisch
  • Parken
    In der gebührenpflichtigen Kurzparkzone kann man für 1 Euro bis zu 2 Stunden parken. Auch umliegende Parkgaragen in der Innenstadt stehen zur Verfügung. Gratis-Parken geht am Messegelände – ca. 1 Kilometer Fußmarsch.

„Es ist schon etwas anderes als in einer Halle, vor dieser schönen Kulisse zu laufen“, schwärmte auch Mama Anna (37), die mit ihren drei Kindern mindestens einmal pro Woche herkommt. Ihr Tipp? „Ich nehme immer einen warmen Kinderpunsch in der Thermoskanne und etwas zum Knabbern mit. Dann können die Kinder auf einer der Bänke oder am Stehtisch Pause machen. Mir ist es auch wichtig, dass sie einen Helm tragen.“

Klein, aber fein: Alles da, was man braucht
Sowohl Helme als auch Eislaufhilfen kann man übrigens je nach Verfügbarkeit kostenfrei ausborgen – und obwohl viel los war, haben wir immer irgendwo einen freien Pinguin entdeckt. Schlittschuhe in allen Größen werden gegen Pfand und Gebühr (4,50 € für Kinder, 6,50 € für Eltern) an der Kassa ausgegeben – aber Achtung: Cash only!

(Bild: Krone KREATIV/Markus Wenzel, stock.adobe.com)

Unser Fazit: Die Eis-8erBahn ist gerade für geübtere Läufer ein echtes Highlight – besonders der freie Eintritt unter der Woche. Wer unsicher auf den Kufen ist, sollte für ein entspanntes Eislaufvergnügen ruhigere Zeiten wählen.

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