Besuch beim Juwelier

Opernredoute: Wertvollstes Krönchen der Geschichte

Steiermark
28.01.2026 16:30

Juwelier Klaus Weikhard gewährte der „Krone“ Einblick in die Grazer Diadem-Werkstatt. Seit 19 Jahren stattet er die Debütantinnen der Grazer Opernredoute aus. Die diesjährigen Krönchen haben es ihm nicht nur wegen ihres Wertes angetan ...

Umgeben von funkelnden Krönchen steht Klaus Weikhard in seinem Geschäft am Grazer Hauptplatz. „Ich sage ja jedes Jahr, es sei die schönste Krone, aber heuer stimmt es wirklich.“ Und tatsächlich sticht sie aus den bisherigen Modellen hervor: erstmals mit vergoldeter Fassung, dazu pastellfarbene Steine – passend zum heurigen Motto „La dolce vita“.

Bereits zum 19. Mal liegt die Verantwortung für den Kopfschmuck der 56 Debütantinnen in seiner Hand, zum vierten Mal in Zusammenarbeit mit Modedesignerin Eva Poleschinski. „Wir haben uns auf der Opernredoute kennengelernt. Unser gemeinsames Ziel ist es, dass sich die Damen für eine Nacht wie eine Prinzessin fühlen.“ Für die Herren gibt es als Pendant Manschettenknöpfe. „Es soll ein Andenken für sie sein.“ Die „überwältigenden Reaktionen“ sind der Lohn.

Angelehnt an das Motto „La dolce vita“ strahlen die Krönchen heuer in zarten Pastellfarben mit ...
Angelehnt an das Motto „La dolce vita“ strahlen die Krönchen heuer in zarten Pastellfarben mit den Debütantinnen um die Wette.(Bild: Jürgen Fuchs)

Goldschmiedinnen im Einsatz
Die Krönchen werden Jahr für Jahr, angelehnt an das Motto, neu entworfen. Poleschinski liefert den „Bauplan“, dem die Weikhard-Goldschmiedinnen in der hauseigenen Werkstatt folgen. 173 Steine wurden heuer in jede vergoldete Edelstahlfassung eingesetzt. Weil diese halb offen ist, handelt es sich streng genommen um ein Diadem.

Hinter Glitzer und Glamour steckt die harte Arbeit von Sophie Piller und Jana Fleischer (v. l.).
Hinter Glitzer und Glamour steckt die harte Arbeit von Sophie Piller und Jana Fleischer (v. l.).(Bild: Jürgen Fuchs)

Am Ballabend selbst werden Sophie Piller und Jana Fleischer als Notfalls-Schmiedinnen in der Oper sein. „Es gab noch keine gröberen Zwischenfälle, aber es kann sich immer ein Steinchen lösen“, sagt Weikhard.

Und er verrät auch noch ein Geheimnis: Das diesjährige Krönchen ist das teuerste der Geschichte. Gab es 2005 „nur“ einen Stirnschmuck, ist das Diadem heuer 250 Euro wert. Debütantinnen dürfen es mit nach Hause nehmen, kaufen kann man es nicht. „Es sollen Einzelstücke bleiben.“

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