ISTA Klosterneuburg

30 Millionen Euro für „bahnbrechende Forschung“

Niederösterreich
31.07.2025 05:45

Lebendiger Entdeckergeist soll Quantensprünge liefern: Das ISTA in Klosterneuburg mit Präsident Martin Hetzer darf sich über Auszeichnungen und neue Investitionen für mutige Forschung freuen. 

Über Millioneninvestitionen in bahnbrechende Wissenschaft darf sich das Institute of Science and Technology Austria (ISTA) in Klosterneuburg freuen. Für die Forschung auf Weltklasse-Niveau finden nicht nur die klügsten Köpfe ihren Weg nach NÖ, sondern auch die dafür notwendigen Forschungsgelder. Zehn Millionen Euro wurden vom Europäischen Forschungsrat für vier Projekte in den Bereichen Astrophysik, Neurowissenschaften, Bildgebung und Mathematik zur Verfügung gestellt.

Forscher Stefan Freunberger am ISTA in Klosterneuburg
Forscher Stefan Freunberger am ISTA in Klosterneuburg(Bild: Zwefo)
ISTA-Präsident Hetzer und Landesrat Pernkopf unterstützen Forscher wie Stefan Freunberger
ISTA-Präsident Hetzer und Landesrat Pernkopf unterstützen Forscher wie Stefan Freunberger(Bild: NLK Pfeiffer)
(Bild: Zwefo)
(Bild: Giuseppe Parisi)

Die sogenannten „Advanced Grants“ (jeweils 2,5 Millionen Euro schwer) werden an „aktive Forschende, die nachweislich bedeutende Forschungsleistungen erbracht haben“ verliehen. Mit gleich vier dieser Grants ist das ISTA Klosterneuburg österreichweiter Spitzenreiter. Die prestigeträchtigen Fördermittel gehen an Astrophysiker Zoltan Haiman, Neurowissenschafter Peter Jonas, Biophysiker Johann Danzl und Mathematiker Tamás Hausel. „Wissenschaft schafft Lösungen für die Zukunft, wir möchten Wissenschaft eine Heimat geben und NÖ zur Werkstatt der Zukunft und Erneuerung zu machen“, erklärt Landesvize Stephan Pernkopf.

Bahnbrechende Erkenntnisse für Zukunft
Zusätzlich erhielt das ISTA auch den Zero Emissions Award des österreichischen Wissenschaftsfonds FWF zugesprochen – Chemiker Rajesh B. Jethwa wurde für seine Forschung zu nachhaltigen Batteriematerialien (rund um den gebürtigen Scheibbser Professor Stefan Freunberger, Leiter der Batterieforschungsgruppe am ISTA) mit 375.000 Euro ausgezeichnet. Dank der Erkenntnisse könnten bald organische Strukturen als Energiespeichermedium für Batterien genutzt werden. „Eine Revolution für das gesamte Energiesystem“, so Pernkopf.

Weitere 20 Millionen Euro gibt es von der Schweizer Nomis Foundation für Projekte, die absolutes Neuland betreten und Quantensprünge für die Wissenschaft liefern.

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