Doppel-Ass Miedler

Vor dem Ring war noch der Schläger im Gepäck

Sport
21.01.2026 09:30
Porträt von Dorian Seistock
Von Dorian Seistock

Österreichs Tennis-Doppel-Star Lucas Miedler legte mit Partner Francisco Cabral (Por) bei den Australian Open einen Start nach Maß hin. Bisher blieb der Tullner bei den Majors glanzlos, heuer soll alles anders sein. Inklusive der Vorbereitung: Quasi keine Pause, dafür „heiße Matches“ im romantischen Urlaub.

Erste Runde, erster Sieg. Mit dem 7:6, 6:2 gegen das italienisch-ungarische Duo Bellucci und Marozsan ist der Auftakt der Australian Open für Österreichs Doppel-Nummer-1 Lucas Miedler und seinen portugiesischen Partner Francisco Cabral – zumindest ergebnistechnisch – nach Plan verlaufen. „Ein solider Start ins Turnier, vom Spiel her haben wir aber sicher noch Potenzial. Das gilt es in der nächsten Runde voll abzurufen“, weiß „Lux“, dass die Majors gnadenlos sind.

Denn über die besten 32 kam der 29-Jährige bei den „großen Vier“ in elf Anläufen nie hinaus. Aber: Heuer ist alles anders. „Es ist das erste volle gemeinsame Jahr auf der Tour mit Francisco, also auch das erste Mal in Melbourne. Meine Ergebnisse bei den Grand-Slams sind natürlich zu wenig. Dieses Mal sind wir als Nummer neun aber auch gesetzt, das kann ein Vorteil sein.“

Fürs Kängurufüttern war trotz dichtem Trainingsplan Zeit
Fürs Kängurufüttern war trotz dichtem Trainingsplan Zeit(Bild: Lucas Miedler)

Klar, auf Romantikurlaub ging’s mit damals „Noch-Freundin“ Volkje nach Abu Dhabi, der Ring war noch nicht im Gepäck – die Tennisschläger dafür schon. „Das waren schon heiße Duelle, am Ende hab ich mich aber knapp durchgesetzt“, grinste der Frischverlobte.

In Abu Dhabi ging „Lux“ vor seiner Volkje auf die Knie
In Abu Dhabi ging „Lux“ vor seiner Volkje auf die Knie(Bild: Lucas Miedler)

Im Anschluss stellte er dann nämlich die große Frage, startete das heimische Training mit Sebastian Ofner in Traiskirchen und hob am Christtag Richtung „Down Under“ ab. Ein bisschen Kängurus füttern, ein wenig Zeit mit der Zukünftigen und noch vor Silvester der offizielle Startschuss für die Vorbereitung. „Die Portugiesen (Cabral-Coach Luis Faria betreut die beiden auf der Tour, Anm.) waren richtig motiviert, das hat mir extrem getaugt“, brennt die Nummer 23 der Welt auf die kommenden Aufgaben.

Der „Happy Slam“ als Trauerspiel
Mit dem Titel in Brisbane startete 2026 auch so wie 2025 endete, mit einem 250er-Titel. Besonders der Finalsieg gegen die britische Weltspitze Cash/Glasspool ging nach den beiden Niederlagen in Paris und Wien runter wie Wasser. In jedem Fall auch ein gutes Omen, denn dreimal dürfen Sie raten wer „Luci“ den letztjährigen „Happy Slam“ in Runde zwei zum Trauerspiel machte ...

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