Arthur Gea ist die bisherige Sensation des Tennisjahres 2026. In Neukaledonien holte er durch einen Sieg gegen Juri Rodionov seinen ersten Challenger-Titel. Bei den Australian Open marschierte der 21-jährige Franzose makellos durch die Qualifikation, schlug in der ersten Runde Jiri Lehecka, Nr. 19 der Welt, in drei Sätzen. Hinter ihm steckt ein von Trainer Gerald Melzer angeführtes österreichisches Team.
Vor zwei Jahren traf Gerald Melzer erstmals Arthur Gea – damals spielten sie bei einem Future-Turnier in der Türkei gegeneinander. Gerald lächelt: „Damals habe ich ihn 6:2, 6:2 geschlagen, das ist Arthur scheinbar in Erinnerung geblieben.“ Vergangenen August kontaktierte der junge Franzose Melzer und fragte ihn, ob er sein Trainer werden wolle.
Harte Arbeit, aber Spaß ist immer dabei
Gerald, der seine ersten Erfahrungen als Trainer mit Joel Schwärzler und Lukas Neumayer als Touring Coach gesammelt hatte, sagte zu, holte den ehemaligen 100-Meter-Sprint Benjamin Grill als Athletiktrainer und den einstigen Squash-Staatsmeister Andi Freudensprung als Physiotherapeut ins Team. „Wir sind eine lässige Truppe. Die Zusammenarbeit funktioniert reibungslos. Alle arbeiten sehr hart, aber der Spaß kommt nie zu kurz.“
Leidenschaft für Angeln verbindet
Trainer und Spieler verbindet auch die Leidenschaft fürs Angeln und Fischen. Melzer, der in Melbourne mit dabei ist, erzählt: „Als wir auf Bali bei einem Turnier waren, haben wir an einem freien Tag einen Fishing Trip auf dem Meer gemacht. Und bei mir daheim am Teich haben wir schon Hechte und Karpfen geangelt. Es hat Arthur extrem getaugt. Es ist wichtig, immer wieder auch den Kopf vom Tennis wegzubekommen.“
„Alles ist ein Prozess“
Zu den Stärken seines Schützlings sagt der Lebensgefährte der österreichischen Ladies European Tour-Golferin Emma Spitz: „Arthur bewegt sich extrem gut. Wer gegen ihn keine Waffen besitzt, hat ein Riesenproblem. Gerade arbeiten wir an seinem offensiven Spiel und dem Aufschlag. Alles ist ein Prozess.“
Großes Stadion wartet
In der zweiten Runde trifft Gea auf den Schweizer Stan Wawrinka, der 2014 in Melbourne seinen ersten Grand-Slam-Titel errang und heuer für seine Abschiedstournee eine Wildcard vom Veranstalter bekam. Melzer: „Das Match wird in einem größeren Stadion der Anlage, wahrscheinlich in einer Night Session, gespielt. Das wird für Arthur eine wertvolle Erfahrung.“
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