Trotz angespannter Rahmenbedingungen in der Bauwirtschaft setzt die Oberwarter Siedlungsgenossenschaft (OSG) auf leistbaren Wohnraum für Junge, Alte, Familien und Singles.
Geht es nach Prognosen von Branchenexperten, wird die österreichische Bauwirtschaft inklusive Infrastruktur, Gewerbe und Renovierung 2026 voraussichtlich moderat wachsen oder zumindest stabil bleiben. Wesentlich herausfordernder stellen sich die Neubau-Aktivitäten im klassischen Wohnbereich dar. Die Nachfrage nach fertiggestellten Neubauwohnungen ist laut Wirtschaftskammer in den vergangenen Jahren stark zurückgegangen. Die Gründe dafür sind vielfältig. Zum einen hat der Wohnungsmarkt schon seit geraumer Zeit strukturelle Probleme. Zum anderen bremsen schwierige Finanzierungsbedingungen Investitionsentscheidungen.
Wohnen mit kleinem Budget
Die Oberwarter Siedlungsgenossenschaft (OSG) arbeitet dennoch gegen diesen Trend und erobert sogar neue Gemeinden, indem sie dort leistbaren Wohnraum schafft. Ein Beispiel ist Pamhagen (Bezirk Neusiedl am See), wo vor rund drei Jahren ein neues Gemeindezentrum errichtet wurde. Das alte Gemeindeamt stand seither leer. Weil es sich mitten im Ortskern befindet, hat die OSG zugeschlagen. „Wir werden anstelle des ehemaligen Amtes ein modernes Wohnhaus bauen, das sowohl jungen Menschen als auch Senioren mit kleinem Budget ein Zuhause bietet. Demnächst beginnen die Abbrucharbeiten“, sagt OSG-Chef Alfred Kollar.
Ruhig, ländlich, günstig
Auch in Zemendorf-Stöttera (Bezirk Mattersburg) wird ein erschwingliches Projekt in zentraler Lage umgesetzt. Hier hat die Siedlungsgenossenschaft nämlich die aufgelassene Tischlerei Neuberger erworben. „Statt ihr entstehen zwei Reihenhäuser 14 Wohnungen. Weil die Infrastruktur bereits vorhanden ist, erspart sich die Gemeinde unnötige Kosten“, so Bürgermeister Herbert Pinter. Er freut sich auf die baldige Ortskernbelebung. Und auch darauf, der neue, nachhaltige und moderne Wohnraum, der hier geschaffen wird, vielleicht auch auswärtige Interessenten anlockt, die sich in der 1320 Einwohner zählenden Gemeinde ansiedeln wollen.
Licht, Platz und Grünraum am See
Attraktiver Wohnraum für Familien, Paare und Singles wird auch in der See-Gemeinde Andau (Bezirk Neusiedl am See) aus dem Boden gestampft. Hier hat die OSG gegenüber dem renommierten 4**Superior-Wein-und Wellness-Hotel Scheiblhofer die ehemalige Schneiders Taschen-Fabrik gekauft.
„Geplant ist eine stilvolle Kombination aus zweigeschossigen Reihenhäusern und barrierefreien Bungalows mit eigenem Garten, Sonnenterrasse und Carport um. Während der Bauzeit ist auch die individuelle Mitgestaltung nach persönlichen Vorlieben möglich“, sagt Kollar.
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