Der geliebte Hund einer obersteirischen Familie ist erschossen worden – weil ihn ein Waidmann in der Finsternis für einen Fuchs hielt. Sieht so ein Fuchs aus, weiß und groß? Trägt ein Fuchs eine Warnweste? Wie kann so etwas passieren? Das haben wir Landesjägermeister Franz Mayr-Melnhof gefragt.
„Krone“: Herr Mayr-Melnhof, wie kann es sein, dass ein Jäger einen Hund mit einem Fuchs verwechselt?
Franz Mayr-Melnhof: So etwas darf nicht passieren. Das ist leider eine Verkettung unglücklicher Zufälle und menschlicher Fehlleistung.
Muss ein Tier nicht eindeutig vor einem Schuss identifiziert werden?
Selbstverständlich, für das sichere „Ansprechen“ gibt es ganz klare Regeln.
Da wurde ja von einem Hochsitz neben dem Wanderweg an einem eigens angelegten „Luderplatz“ in der Dunkelheit geschossen. Ist so etwas erlaubt?
Die Nachtjagd auf den dämmerungs- und nachtaktiven Fuchs sowie ein „Luderplatz“ sind explizit erlaubt und anerkannte Jagdmethode, auch zur Seuchen-Vermeidung.
Wie lässt sich ausschließen, dass so etwas noch einmal passiert?
Wir nehmen den traurigen Fall zum Anlass, um noch intensiver zu diesem Themen zu schulen und darauf aufmerksam zu machen.
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