Einsprüche abgewiesen

Ja zur Brücke in Mauthausen von enormer Bedeutung

Oberösterreich
16.01.2026 17:00
Porträt von Krone Oberösterreich
Von Krone Oberösterreich

Aufatmen nach jahrelangem Tauziehen: Das Bundesverwaltungsgericht gibt grünes Licht für die neue Donaubrücke in Mauthausen. Beschwerden wurden abgewiesen, Auflagen bestätigt. Politik und Wirtschaft sprechen von einem Meilenstein für die Region.

Die Beschwerden wurden abgewiesen, die behördlichen Genehmigungen bestätigt: Nach dem Ja des Bundesverwaltungsgerichts zur neuen Donaubrücke in Mauthausen zeigen sich Vertreter von Politik und Wirtschaft erleichtert. Oberösterreichs Wirtschaftskammerpräsidentin Doris Hummer ist „hocherfreut“: „Die neue Donaubrücke ist ein Meilenstein für den Standort Oberösterreich, insbesondere im unteren Mühlviertel, aber auch länderübergreifend ins westliche Niederösterreich die zentrale Lebensader, von der die Wirtschaft und der Wohlstand der gesamten Region abhängt.“

Wie berichtet, darf die Brücke unter Auflagen errichtet werden. Die Maßnahmen betreffen etwa die Bereiche Lärmschutz und die Aufwertung des weiter bestehenden Auwaldgebiets für die Tier- und Pflanzenwelt. Dadurch können laut dem Gericht „schwerwiegende Auswirkungen auf die Umwelt verhindert und die Umweltauswirkungen auf ein zulässiges Maß reduziert werden“.

FPÖ-Infrastrukturlandesrat Günther Steinkellner meint: „Das positive Erkenntnis des Bundesverwaltungsgerichts zeigt, dass die vorgesehenen zusätzlichen Maßnahmen ausreichend sind. Unser Einsatz hat sich gelohnt.“ Landeshauptmann Thomas Stelzer spricht von einem „Tag der Freude und des Aufatmens für die Menschen und Betriebe in der Region“. Die Entscheidung sei ein starkes Signal für den Standort. „In Zeiten immer komplexerer Verfahren und steigender Anforderungen ist es alles andere als selbstverständlich, dass ein großes Infrastrukturprojekt überhaupt realisiert werden kann“, so der ÖVP-Politiker.

Wenn alles nach Plan läuft, könne laut Steinkellner 2028 mit dem Bau begonnen werden. Die Arbeiten für das mehr als 200 Millionen Euro teure Projekt sollen drei Jahre dauern – vorausgesetzt, es gibt keine neuen Einsprüche.

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