Einsatzbilanz 2025

Brände, Fluten, Unfälle: Dauer-Alarm in Leitstelle

Tirol
15.01.2026 17:00

530.000 Notrufe, Anrufe und digitale Meldungen verzeichnete die Landesleitstelle ILL in Innsbruck 2025, etwa gleich viele wie im Jahr zuvor. Im klassischen Rettungsdienst nimmt die Zahl der Einsätze weiter zu. 

Statistisch gesehen arbeiteten die in Summe 100 Bediensteten der Landesleitstelle täglich 1450 Meldungen ab. „Manche davon sind für unsere Mitarbeiter sehr belastend, etwa wenn Kinder betroffen sind“, erläuterte ILL-Chef Bernd Noggler in seiner Jahresbilanz. „Deswegen wird viel in Betreuung und Fortbildung investiert – in Summe zwei bis drei Arbeitswochen pro Mitarbeiter und Jahr.“

(Bild: Johanna Birbaumer)

Bei Anrufen teils auch GPS-Daten erfasst
Die Zahl der angenommenen Notrufe (122, 140, 144) blieb mit 191.000 nahezu konstant. Aus den 530.000 Meldungen resultierten 352.000 Alarmierungen, ähnlich viele wie im Jahr zuvor. „Bei 73.000 Notrufen wurden im Schnitt nach 20 Sekunden GPS-Positionsdaten übermittelt“, berichtete der ILL-Chef.

ILL-Chef Bernd Noggler und Landesrätin Astrid Mair zogen Bilanz.
ILL-Chef Bernd Noggler und Landesrätin Astrid Mair zogen Bilanz.(Bild: zVg/privat)

Mehr technische Alarmierungen
Die Zahl der Anrufe ist um zwei Prozent leicht gesunken. Mehr als wettgemacht wurde dies durch zwölf Prozent mehr digitale Meldungen. 90.000-mal schlugen diverse Brandmeldeanlagen, Feuerwehr-Portale, Tunnelwarte etc.) an. 155.000 Einsätze verzeichnete der klassische Rettungsdienst, unter dem Strich ein Plus von zwei Prozent.

„Freizeitaktivitäten, mehr Verkehr, steigende Tourismuszahlen und eine älter werdende Bevölkerung sind Ursachen dieser kontinuierlichen Zunahme in diesem Bereich“, erläuterte ILL-Chef Noggler. Die Gesundheitshotline 1450 sei mit etwa 22.000 Anrufen auch gut ausgelastet.

Absoluter Rekordhalter war ein Wintertag
Fast 11.000-mal wurde einer der 16 Notarzthubschrauber disponiert (2024: 10.324). Der stärkste „Hubschrauber-Tag“ war der Skitag am 3. März mit 114 Alarmierungen. Dieser war überhaupt der Tag mit den meisten Dispositionen (1710). Die alpine Rettung verzeichnet mit fast 2800 Einsätzen eine Steigerung um fünf Prozent. „Ich bin stolz auf die Leistungen der ILL“, betonte Sicherheits-Landesrätin Astrid Mair. 

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