Zwei Lenker aus dem Raum Wels und Umgebung wurden am Mittwoch aufgehalten. Ihre Führerscheine waren ihnen beiden bereits entzogen worden, dafür kamen bei den Alkotests deutliche Promille-Werte zutage. Einer hatte auch Drogen konsumiert, der andere meinte, direkt davor noch als Berufskraftfahrer unterwegs gewesen zu sein.
Eine Polizeistreife hielt am Mittwoch gegen 16:35 Uhr in der Bahnhofstraße in Lambach einen Pkw-Lenker an. Bei der Kontrolle konnte der 37-jährige ortsansässige Rumäne keinen Führerschein aushändigen – dieser war ihm bereits vor geraumer Zeit aufgrund von Alkoholisierung im Straßenverkehr abgenommen worden.
Alkohol und Drogen
Da er auch diesmal stark alkoholisiert wirkte, wurde ein Alkoholvortest durchgeführt. Da dieser einen hohen Wert anzeigte, wurde der Rumäne zu einem Test am geeichten Alkomaten aufgefordert, den er aber verweigerte. Bei der weiteren Kontrolle konnten augenscheinlich auch Symptome einer Suchtgiftbeeinträchtigung festgestellt werden und er gab auch an, vor längerer Zeit Suchtgift konsumiert zu haben.
Untersuchung verweigert
Folglich wurde der 37-Jährige nach erneuter Belehrung zur Fahrtauglichkeitsuntersuchung durch einen Amtsarzt aufgefordert, die er ebenso verweigerte. Der Fahrzeugschlüssel wurde ihm abgenommen und die Weiterfahrt untersagt.
„Komme von Arbeit“
Nur wenig später gegen 17:25 Uhr wurde im benachbarten Wels auf der Stifterstraße in Wels ein 43-jähriger Bosnier aus Wels angehalten. Die Beamten kannten ihn, denn ihm war erst Ende 2025 der Führerschein wegen Trunkenheit am Steuer abgenommen worden. Bei der Kontrolle gestand er zwar, dass er keinen Führerschein habe. Alkoholkonsum verneinte er aber, da er ja gerade von seiner Arbeit als Berufskraftfahrer komme.
Kein nüchterner Eindruck
Allerdings machte er auf die Beamten definitiv keinen nüchternen Eindruck, weshalb ein Alkomattest durchgeführt wurde. Dieser ergab einen Messwert von 1,22 Promille. Dem Bosnier wurden die Fahrzeugschlüssel abgenommen und die Weiterfahrt untersagt.
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