Bochum ging zwar durch Latza (42.) in Führung, doch Risse (50.), Helmes (64./Elfernachschuss) und Ujah (82.) drehten das Match zugunsten der Gastgeber, die nach fünf Siegen in Serie und mit zehn Punkten Vorsprung auf Greuther Fürth auch den ersten Platz fix haben.
Erster österreichischer BL-Trainer seit Jara
Stöger schaffte als Meistermacher von Austria Wien gleich in seiner ersten Saison in Deutschland und als erster österreichischer Trainer den Aufstieg aus der zweiten Liga. Damit wird 2014/15 erstmals seit Kurt Jara (bis 6. April 2005 bei Kaiserslautern) wieder ein Österreicher im deutschen Oberhaus coachen.
Seit der sechsten Runde rangierten die Kölner stets auf einem Aufstiegsplatz, und sie steuern auch auf einen Liga-Rekord zu: Mit nur 17 Gegentreffern ist die Marke von 25 Gegentoren von Preußen Münster (1978/79) in den restlichen drei Runden in Reichweite.
Tausende feierten Aufstieg mit ihrer Mannschaft
Stöger war in der ersten Hälfte mit der Vorstellung seines Teams gar nicht zufrieden gewesen. Latza brachte die Gäste nach einem Corner in Führung, doch nach dem Wechsel münzten die "Geißböcke" ihre Überlegenheit auch in Tore um. Nach dem Schlusspfiff gab es bei den Fans kein Halten mehr, Tausende strömten zum Feiern mit dem Team auf das Spielfeld.
Stöger: "Der unlustige Österreicher hat ja noch Ziele"
"Wir sind stolz, dass es uns gelungen ist, diesen tollen Klub raufzubringen. Vergangenes Jahr Meister mit Austria Wien zu werden, die mein Klub ist, war eine unglaublich emotionale Geschichte. Wenn es darum geht, dass man hier die Bundesliga und damit etwas essenziell Wichtiges für den Klub schafft, ist das vom ganzen Rundherum höher einzuschätzen von der Wertigkeit", so Stöger in einer ersten Stellungnahme noch am Platz.
Und weiter: "Es fühlt sich schön an. Man ist stolz und stolz auf die Mannschaft, die auch heute gezeigt hat, dass sie Kämpferherz hat. Sie hat es sich verdient. Ich war vor vier Jahren noch in der österreichischen Regionalliga, ich nehme das, was jetzt kommt, so wie es kommt. Morgen ist frei, aber ab Mittwoch sind wir wieder voll dabei. Der unlustige Österreicher hat ja noch Ziele. In den letzten Monaten habe ich Stress gehabt, heute Abend versuche ich es entspannt anzugehen. Wir werden einen Marsch mit der Fahne vom Stadion zum Dom machen."
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