Die Vorarlberger Polizei führte in den vergangenen drei Tagen Schwerpunktkontrollen durch – dabei ging ihnen unter anderen ein durch Kokain beeinträchtigter Autofahrer ins Netz.
Die Vorarlberger Polizei führte in den vergangenen drei Tagen tagsüber in den Bezirken Bregenz, Dornbirn und Feldkirch Schwerpunktkontrollen durch. Besonderes Augenmerk wurde dabei auf Beeinträchtigungen durch Alkohol und Drogen gelegt. Begleitet wurden die Beamten von einem Polizeiarzt und einer deutschen Polizeistreife im Rahmen eines Erfahrungsaustauschs. Insgesamt zog die Exekutive 29 Lenkerinnen und Lenker wegen Suchtmittelkonsums oder Alkoholisierung aus dem Verkehr.
Drogentest bestätigte Verdacht
Fast schon kurios ist der Fall eines Autofahrers, der eine Tüte Zucker bei sich hatte. Die Beamten wurden stutzig und leiteten einen Drogentest ein. Dieser bestätigte zwar, dass es sich bei der verdächtigen Substanz tatsächlich um Zucker handelte, jedoch war der Lenker durch Kokain und Cannabis beeinträchtigt.
Ein weiterer Fahrzeuglenker, der mit drei Kindern unterwegs war, wurde im Bezirk Bregenz auf gleich drei Substanzen positiv getestet. Ein anderer Lenker war mit gefälschten, deutschen Kennzeichen und gefälschter Prüfplakette unterwegs.
28 Suchtmittelanzeigen
Insgesamt wurden 28 Anzeigen wegen Suchtmittelbeeinträchtigung im Straßenverkehr erstattet. 25 Lenkern wurde der Führerschein gleich vor Ort abgenommen, fünf Personen waren überhaupt gleich ohne gültige Lenkberechtigung unterwegs.
Hinzu kam eine Anzeige wegen Alkoholisierung. Wegen technischer Mängel wurden fünf Kennzeichen abgenommen. Darüber hinaus erstatteten die Beamten 46 sonstige Anzeigen und stellten 33 Organmandate aus. In neun Fällen wurden Suchtmittel sichergestellt und Anzeige an die Staatsanwaltschaft erstattet.
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