Ab Montag bereitet sich Austria Lustenau auf die Frühjahrssaison vor. Für Sportdirektor Dieter Alge heißt das Motto „Vollgas geben“, denn nur ein Punkt trennt die Grün-Weißen von Tabellenführer St. Pölten, der Aufstieg in die Bundesliga ist für den Ländle-Klub möglich. Im Kader wird sich aber nicht viel ändern.
Nur ein Punkt trennt die Austria nach 17 Runden von der Tabellenspitze in der Zweiten Liga. Die Lustenauer sind im Frühjahr also im Aufstiegskampf voll dabei und das soll, so Sportdirektor Dieter Alge, auch bis zum Schluss so bleiben. „Es sind noch zwölf Spiele zu absolvieren und in denen heißt es Vollgas geben.“ Alge unterstreicht damit, dass die Grün-Weißen für den Titelkampf auf ihre bewährten Kräfte setzen. „Wir vertrauen der Mannschaft voll und ganz. Und ich bin auch überzeugt, dass es noch Potenzial nach oben gibt. Es würde auch keinen Sinn ergeben, groß in den Kader einzugreifen. Das würde nur Unruhe reinbringen“, setzt der 59-Jährige, der das Amt des Sportdirektors im Sommer übernahm, lieber auf Kontinuität.
Stürmer soll kommen
Einzig die Verpflichtung eines zusätzlichen Stürmers steht auf dem Zettel. „Man hat im Herbst gesehen, dass wir nach vorne in einigen Spielen zu wenig durchschlagskräftig agierten.“ Tatsächlich fehlt den Lustenauern ein echter Knipser im Angriff, der im Sommer geholte Lenn Jastremski blieb diese Rolle bisher schuldig. Im Herbst trugen sich dafür elf verschiedene Torschützen ein, das zeigt die Flexibilität in der Mannschaft. Leicht wird die Suche nach einem neuen Offensivmann aber nicht, zumal laut Alge der finanzielle Rahmen ausgeschöpft ist. Auch wenn die Austria im Titelrennen voll dabei ist, will man vernünftigerweise kein finanzielles Risiko eingehen. Angedacht ist jedoch, dass drei Spieler (Enes Koc, Melih Akbulut und Daniel Au Yeoung) verliehen werden. „Bei einem Regionalligaklub können sie mehr Spielpraxis sammeln. Wir richten es aber so ein, dass sie weiterhin bei uns am Vormittag mittrainieren können und sie dem Profibetrieb erhalten bleiben.“
Kein Trainingslager
Los geht es bei der Austria am kommenden Montag, wo sich das Team für sportmedizinische Tests in Dornbirn treffen wird. Ab Dienstag steigt die Mannschaft wieder in den regulären Trainingsbetrieb ein. Neben dem schon traditionellen Teambuildingslager in Au im Bregenzerwald am 21. und 22. Jänner, bestreiten die Lustenauer auch drei Testspiele gegen SC Brühl St. Gallen (24. Jänner), WSG Tirol (30. oder 31. Jänner) und TSV Illertissen (7. Februar). Trotz der derzeit herrschenden winterlichen Bedingungen wird auf ein Trainingslager, das mindestens 30.000 Euro kosten würde, aus budgetären Gründen verzichtet.
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