Letztes Jahr legte das Traumschiff auf der Faschingsbühne in Guttaring an. Doch was haben sich die Narren für die diesjährige Saison ausgedacht?
Nach dem letztjährigen Ausflug auf das Traumschiff bleibt das Motto der diesjährigen Sitzungen in Guttaring noch ein streng gehütetes Geheimnis. „Unsere Besucher sind jedes Mal gespannt, was wir uns überlegt haben“, schmunzelt Anna Warmuth, Obfrau der Faschingsgilde Guttaring.
Seit zwölf Jahren steht die Faschingsbegeisterte bereits an der Spitze des Vereins, den sie von ihrer Schwester übernommen hat. Diese brachte den organisierten Fasching vor 22 Jahren nach Guttaring – seither ist die fünfte Jahreszeit fest in Familienhand.
Fasching einmal anders
Doch im Gegensatz zu vielen anderen Faschingsgilden bleibt die Faschingsgilde Guttaring ihrer Devise treu: „Fasching einmal anders – bei uns gibt es keinen Spruch, keine Garde und keine Senatoren – und das seit Anbeginn unseres Bestehens“, betont Warmuth.
Insgesamt sind 45 Narren vor, auf und hinter der Bühne im Einsatz, um einen reibungslosen Ablauf zu garantieren. Unterstützt wird der Verein dabei von der Tanzschule „Dance for Life“, die mit besonderen Showeinlagen für zusätzliche Highlights sorgt.
Schwerpunkt auf Sprechnummern
Bei den diesjährigen Sitzungen stehen neben arrivierten Darstellern wie Gerald Lauchart, Gerd Pagitsch oder Werner und Tatjana Pirzl auch zahlreiche junge Narren auf der Bühne. „Wir sind eine junge Truppe und haben glücklicherweise kein Nachwuchsproblem“, freut sich Warmuth. So steht die elfjährige Jana bereits zum zweiten Mal auf der Bühne, und auch Johanna (13) ist schon textsicher und bestens für den Fasching gerüstet.
Für die Regie zeichnet Fredy Becker verantwortlich, der selbst mit einer Bauchrednernummer das Publikum begeistert. „Wir setzen unseren Schwerpunkt auf Sprechnummern und gehen stärker in Richtung Kabarett“, erklärt Warmuth.
Besonders freut sie sich auch auf den Faschingsumzug: Alle drei Jahre wird in Guttaring am Faschingssamstag ein Baum durch die Ortschaft gezogen. „Das Bamziagn hat bei uns Tradition. Am Ende des Umzugs werden Radln vom Baum geschnitten und unter der Bevölkerung verteilt – das soll Glück bringen“, weiß Warmuth und freut sich schon auf die kommende Saison.
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