„Entscheidende Chance“
Syrien: Groß angelegter US-Schlag gegen Islamisten
Das US-Militär hat am Samstag bekannt gegeben, dass es groß angelegte Angriffe gegen mehrere Ziele der Terrororganisation Islamischer Staat (IS) in ganz Syrien durchgeführt hat. „Die heutigen Luftangriffe richteten sich gegen den IS in ganz Syrien“, erklärte das US-Zentralkommando.
Dies ist die zweite Operation des US-Militärs gegen IS-Ziele in Syrien seit dem 19. Dezember, nachdem zwei Soldaten der Iowa National Guard und ihr US-amerikanischer Dolmetscher von einem IS-Schützen getötet worden waren, berichtete der US-Sender Fox News.
Das Zentralkommando erklärte, dass die Angriffe Teil der „Operation Hawkeye Strike“ sei, die im Dezember „als direkte Reaktion auf den tödlichen Angriff des IS auf US-amerikanische und syrische Streitkräfte in Palmyra, Syrien“ gestartet wurde.
Der US-Sonderbeauftragte für Syrien erklärte, US-Präsident Donald Trump erkenne „diesen Moment als entscheidende Chance für ein neues Syrien“:
Die aktuellen Luftangriffe erfolgten, nachdem der US-Sonderbeauftragte für Syrien, Tom Barrack, sich nach eigenen Angaben in Damaskus mit der neuen Führung Syriens getroffen hatte, um über die Zukunft des Landes zu sprechen, berichtete der US-Sender Fox News.
„Heute habe ich mich im Namen von Präsident Donald J. Trump und Außenminister Marco Rubio mit dem syrischen Präsidenten Ahmed al-Sharaa, Außenminister Asaad al-Shaibani und Mitgliedern ihres Teams in Damaskus getroffen“, schrieb Barrack. Er betonte, dass die Vereinigten Staaten „den historischen Wandel in Syrien begrüßen und die syrische Regierung unter Präsident Ahmed al-Sharaa unterstützen“.
Der frühere Dschihadist Al-Sharaa ist seit dem Sturz des Langzeit-Machthabers Bashar al-Assad im Dezember 2024 an der Macht. Gleichzeitig hat die Sorge um die Rechte und die Sicherheit von Minderheiten in Syrien zugenommen. Der Regierung in Damaskus wird vorgeworfen, Minderheiten wie Alawiten, Drusen und Kurden nicht ausreichend zu schützen.
Eine US-geführte internationale Anti-IS-Koalition war 2014 gegründet worden, um das von den Islamisten ausgerufene „Kalifat“ in Syrien und im Irak zu zerschlagen. Seit 2019 gilt der IS als besiegt. Viele IS-Kämpfer zogen sich aber in Wüstengebiete in beiden Ländern zurück und gelten weiterhin als Gefahr.









Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.