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Tagelang ohne Medizin

ÖGK-Bürokratie kostete Wiener fast das Leben

Wien
10.01.2026 19:00

Ohne Rezeptgebührenbefreiung kann sich der Wiener Pensionist Raimund G. seine lebensnotwendigen Medikamente nicht leisten. Die ÖGK-Zweigstelle am Wienerberg ließ sich mit der Bearbeitung Zeit. Zu lange. Er kollabierte beim Warten darauf, dass der Antrag bearbeitet wird.

Sofort, nachdem er Anfang Dezember per Brief über das Auslaufen seiner Rezeptgebührenbefreiung informiert wurde, machte sich Raimund G. auf den Weg zur ÖGK-Zweigstelle am Wienerberg. Ohne neun verschiedene Medikamente täglich schießt sein Blutdruck bis auf 270/110 hinauf – lebensbedrohlich. In der ÖGK-Servicestelle wurde ihm versichert, die Gebührenbefreiung würde verlängert. Alles schien für ein weiteres Jahr wieder geregelt. 

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