Aufgrund der winterlichen Verhältnisse dürfte ein Pkw-Lenker am Donnerstagabend gegen 20 Uhr auf der A14 bei Bludenz in Vorarlberg die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren haben. Beim Überholen eines Lkws krachte er seitlich in den Sattelzug. Das Schwerfahrzeug prallte daraufhin in eine Pannenbucht und gegen die Außenleitschiene.
Durch die Wucht des Aufpralls wurde die Zugmaschine auf die Leitschiene gehoben und schlitterte noch 15 Meter weiter. Dabei wurde der Treibstofftank so stark beschädigt, dass rund 500 Liter Diesel austraten. Gefragt waren daraufhin die Florianijünger aus Bludenz. Sie waren die nächsten drei Stunden damit beschäftigt, den Lkw wieder auf die Autobahn zu hieven, Öl zu binden und die beschädigte Leitschiene notdürftig zu reparieren.
Stundenlange Aufräumarbeiten
Während der Aufräumarbeiten durch die Feuerwehr, die von Mitarbeitern der Asfinag unterstützt wurden, musste die A14 in Fahrtrichtung Deutschland bis 23.30 Uhr gesperrt werden. Neben dem Fahrbahnrand entstand erheblicher Sachschaden: rund 20 Meter der Außenleitschiene sowie 10 Meter der Lärmschutzwand müssen ersetzt werden.
Die beiden Fahrzeuglenker blieben glücklicherweise unverletzt. Am Sattelzug hingegen entstand Totalschaden. Der Pkw wurde an der rechten Fahrzeugseite beschädigt, war jedoch fahrbereit und wurde vom Lenker von der Unfallstelle gefahren.
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