In Urlaubsparadies

22 Boote gehen nach Explosion in Flammen auf

Ausland
07.01.2026 17:52

Auf der bei Urlaubern beliebten Insel Phuket in Thailand ist nach einer Explosion ein Feuer ausgebrochen. Mehr als 20 Boote gingen in der Nacht auf Mittwoch an einer Anlegestelle in Flammen auf. Tausende Touristen saßen auf der Insel fest.

Gegen vier Uhr in der Früh bemerkte ein Hotel-Wachdienst Rauch und Feuer an der Anlegestelle in Chalong Bay im Süden von Phuket. Er alarmierte die Polizei, die sofort zu dem Unglücksort fuhr. Insgesamt standen 22 Schnellboote in Flammen, nach aktuellem Stand wurde bei dem Brand niemand verletzt, wie die Zeitung „The Phuket News“ berichtete.

Mehr als ein Dutzend Feuerwehrautos und Löschboote waren im Einsatz. Die Ebbe erschwerte die Löscharbeiten, weil so die Boote nur schwer erreicht werden konnten. Die Einsatzkräfte versuchten auch, Boote, die noch nicht Feuer gefangen hatten, in Sicherheit zu bringen und so den Schaden so gering wie möglich zu halten.

Mehr als 20 Boote brannten in Chalong Bay.
Mehr als 20 Boote brannten in Chalong Bay.(Bild: kameraOne)

Man gehe davon aus, dass das Feuer auf einem einzelnen Boot ausgebrochen war „und sich dann rasch auf andere in der Nähe liegende Boote ausbreitete“, erklärte Vize-Gouverneur Adul Chuthong. Die Brandursache ist noch nicht vollständig geklärt, die Untersuchungen der Behörden laufen noch. „Erste Befragungen von Augenzeugen und örtlichen Beamten deuten darauf hin, dass das Feuer durch eine Explosion auf dem ersten Schnellboot ausgelöst wurde“, hieß es vom Vize-Gouverneur. 

Touristen mussten auf Insel bleiben
Alle Boote waren vollgetankt, als das Feuer ausgebrochen war. Die Schnellboote werden dafür verwendet, Touristen zu verschiedenen Sehenswürdigkeiten zu bringen – auch am Mittwoch waren solche Fahrten geplant gewesen. Tausende Urlauber mussten laut den Bootbetreibern allerdings auf der Insel bleiben, es gab schlicht nicht genug Boote, um sie zu befördern. Der finanzielle Schaden dürfte enorm sein, er werde vorläufig auf umgerechnet rund 2,7 Millionen Euro geschätzt, schrieb die Zeitung „Pattaya Mail“.

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