Sie maunzen herzzerreißend nach dem Frauerl – doch dieses wurde aus dem Leben gerissen: Die Mostpfoten-Hilfe aus Rabenstein (Niederösterreich) sucht warme Plätze für die Waisen „King“ und „Fee“.
Es war ein Dezembermorgen, der alles veränderte. Denn das 39-jährige Frauerl der beiden Schmuser aus Ternitz wachte an diesem Tag nicht mehr auf. Kein sanftes Streicheln über das Fell, kein leises Rufen nach den kleinen Wesen – plötzlich war die Wärme weg, die für die beiden alles bedeutet hatte. Doch Gott sei Dank gibt es auch für hilflose Wesen auf vier Pfoten Schutzengel.
Die „Tierrettung Mostpfoten-Hilfe“ aus dem Pielachtal übernahm die beiden, doch schnell war klar: Diese Katzen suchen verzweifelt nach Nähe. „Man sieht in ihren Augen, dass sie nicht verstehen, warum ihre Behüterin nicht mehr da ist“, so die Tierfreundin Karin Hofegger erschüttert.
„Sie suchen eine Ersatzmutti, jede Berührung, jedes Schnurren ist von unseren Schützlingen ein stummes Maunzen nach Geborgenheit“, setzt sie fort. „King“ und „Fee“ drücken sich genau deswegen an die Helfer, folgen ihnen auf Schritt und Tritt. Die eindringliche Bitte von Karin Hofegger bei der Suche nach einem neuen Zuhause: „Die verwaisten Samtpfoten sind zusammen aufgewachsen, unzertrennlich und werden deshalb nur gemeinsam abgegeben.“
Tierretter selbst in Not
Hofegger spricht von einer Tiergeschichte voller Trauer, die zeigt, wie sehr selbst kleine Herzen Verlust spüren. Während die Mostpfoten-Hilfe verzweifelt versucht, die Lücke zu füllen, kämpfen die Tierretter selbst aktuell um das finanzielle Überleben. Wie berichtet, machen die immer höher werdenden Kosten dem Verein zu schaffen. 75.000 Euro musste man im Vorjahr an Kosten für Futter, Strom oder für Tierärzte bezahlen. Weil aber die Spendenbereitschaft zurückgegangen ist, mussten die Ehrenamtlichen einiges aus der eigenen Tasche bezahlen. „Wir bleiben bestehen, aber das Ausmaß wird kleiner werden“, so Präsidentin Michaela Reitbauer.
Spendenkonto für die „Tierrettung Mostpfoten-Hilfe“:
AT36 2025 6000 0190 1446
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