Die Arbeiterkammer hat zehn handelsübliche Vogelfuttermischungen aus dem österreichischen Handel getestet. In vier von zehn Proben wurden Rückstände von Pflanzenschutzmitteln nachgewiesen. Die Mehrheit der Produkte ist nicht empfehlenswert.
Ziel des Tests* war es, Konsumenten über Qualität, Zusammensetzung, Herkunft und mögliche Belastungen mit Schadstoffen zu informieren. Als sehr empfehlenswert stuft die Arbeiterkammer Oberösterreich nur zwei Produkte ein: erdtmanns Waldvogelfutter (Lidl ) und Tierell Freilandfutter (SPAR). Ebenfalls empfehlenswert ist das deutlich teurere CJ Wildlife Futter für Gartenvögel (Hornbach). Zwei weitere Produkte sind bedingt empfehlenswert, fünf Produkte fallen im Test durch.
Hoher Getreideanteil mindert Qualität
Ein zentrales Qualitätskriterium bei Vogelfutter ist der Anteil an Ölsaaten, da diese für Wildvögel besonders energiereich sind. Als hochwertig gelten Mischungen mit rund 80 Prozent Ölsaaten. Im Test erfüllten nur zwei Produkte dieses Kriterium.
Ambrosia-Grenzwerte eingehalten
Keines der Produkte enthielt keimfähige Samen der hochallergenen Pflanze Ambrosia, die Sonnenblumenkernen ähneln, schlecht ausgesiebt werden und z.B. Asthma oder Heuschnupfen auslösen können. Alle getesteten Produkte erfüllten somit die EU-Vorgaben.
*Die Arbeiterkammer Oberösterreich hat gemeinsam mit DIE UMWELTBERATUNG zehn handelsübliche Vogelfuttermischungen aus dem österreichischen Handel getestet. Untersucht wurden Produkte aus Supermärkten, dem Tierfachhandel und aus Baumärkten.
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