Dank 3:1-Sieg in Linz

Heiß am Eis! 99ers sind die Nummer eins der Liga

Steiermark
01.03.2026 20:17

Die Eishockey-Cracks der 99ers erklommen am letzten Spieltag noch die Spitze der Tabelle. Der historische Erfolg lässt auf Großes hoffen. Trainer Dan Lacroix will aber gar nicht lange feiern und blickt bereits nach vorne: „Ab morgen schauen wir auf Play-offs.“ Dort können sich die Grazer dann den Gegner aussuchen.

Diese acht Tage Spielpause haben sich die Eishockey-Cracks der 99ers redlich verdient! Zum Abschluss des Grunddurchgangs gab es am Sonntag bei den Black Wings Linz einen hart erkämpften 3:1-Auswärtserfolg – und quasi in letzter Sekunde die Spitzenposition in der Liga. Weil die Vienna Capitals in Klagenfurt Schützenhilfe leisteten und den KAC mit 3:2 nach Verlängerung besiegten.

Elf der zwölf Schüsse von Linz konnte 99ers-Goalie Maxime Lagace entschärfen.
Elf der zwölf Schüsse von Linz konnte 99ers-Goalie Maxime Lagace entschärfen.(Bild: HANNES DRAXLER)

In Linz gingen die 99ers beherzt zu Werk, lagen nach einem Powerplay-Tor von Manuel Ganahl (11.) früh in Führung. „Wir müssen am Gas bleiben. Es wäre schön, wenn wir noch eines schießen würden“, erklärte der Torschütze in der ersten Drittelpause. Ein Aufruf, den Nick Swaney erhörte. In seinem ersten Spiel seit 26. Dezember erhöhte der lange verletzte Stürmer mit seinem sehenswerten Rückhandschuss (26.) auf 2:0.

Die 99ers hatten das Spiel zumeist im Griff.
Die 99ers hatten das Spiel zumeist im Griff.(Bild: HANNES DRAXLER)

Da schien schon alles gelaufen, doch drei Minuten später brachte Brian Lebler die Gastgeber im Powerplay wieder heran. So wurde es am Ende doch noch eine Zitterpartie, in der die 99ers im letzten Abschnitt auch zwei Überzahlspiele ungenutzt ließen. Den Linzern fiel aber nicht mehr viel ein, 99ers-Goalie Nico Wieser musste im letzten Drittel nur einen einzigen Schuss parieren. Am Ende schob Chris Collins noch ins leere Tor zum Endstand ein.

„Ein Ausrufezeichen“
Da war das Match in Klagenfurt, in dem der KAC nur 44 Sekunden lang geführt hatte, schon vorbei, durfte in den Reihen der 99ers ausgiebig gejubelt werden. „Super! Wir haben ganzes Jahr hart gearbeitet, um jetzt ganz oben zu stehen“, freute sich Stürmer Paul Huber. „Das war ein Ausrufezeichen und zeigt, wie gut wir sein können.“ Die Leistung hat auch historische Ausmaße.

Den Grunddurchgang gewann man zwar zuletzt 2019, in der damals ausgespielten Platzierungsrunde rutschte man dann aber vor Play-off-Start noch auf Platz zwei hinter die Vienna Capitals ab. Als topgesetzte Mannschaft gingen die 99ers erst einmal in die Play-offs – 2009/10, als man dann prompt mit 2:4 an Zagreb scheiterte. 

Trainer Dan Lacroix schaut bereits den Play-offs entgegen.
Trainer Dan Lacroix schaut bereits den Play-offs entgegen.(Bild: GEPA)

Ähnliches will man heuer vermeiden. „Dieser erste Platz ist natürlich sehr wichtig. Aber ab morgen müssen wir schon auf die Play-offs schauen“, erklärte Headcoach Dan Lacroix. Das nächste Match ist der Auftakt der Viertelfinal-Serie in Graz am 10. März. Ihren Gegner dürfen sich die 99ers aussuchen: Neben Laibach und Pustertal stehen die beiden Sieger der Pre-Play-offs zur Auswahl, die aus dem Quartett aus Vienna Capitals, VSV, Black Wings Linz und Fehervar ermittelt werden.

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