
Die Operation „Absolute Lösung“ erweist sich für die USA als absoluter Erfolg. Mit dem präzisen Militärschlag und der Festnahme des diktatorischen Präsidenten Venezuelas hat die größte Militärmacht der Welt ihre Überlegenheit eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Die Welt hält dabei nicht nur den Atem an, sondern auch lieber den Mund. Niemand mag es sich mit Big Donald verscherzen.
Einen Präzedenzfall gibt es bereits: 1989 marschierten die USA unter George Bush in Panama ein und verhafteten Machthaber Manuel Noriega wegen Drogenhandels. Während Panama den USA damals wieder entglitt, wird Donald Trump diesen Fehler in Venezuela kaum wiederholen. Das Land mit den größten Erdölreserven der Welt soll künftig wie ein 51. Bundesstaat unter US-Kontrolle funktionieren. Der eigentliche Sündenfall geschah 2007, als Präsident Hugo Chávez die Ölindustrie verstaatlichte und die bis dahin dominierenden US-Konzerne entmachtete. Nun drehen sich die Bohrtürme wieder in amerikanische Richtung.
Die USA sind bereits der größte Erdölproduzent. Jetzt sichern sie sich auch die größten Reserven. De facto stehen sie vor einer Win-win-Situation: Kommt es zu weiteren Kriegen, steigen Unsicherheit und Energiepreise. Davon profitieren die USA gleich doppelt: als größter Öl- und Gasproduzent und als führender Waffenhersteller. Wer also stellt sich Trump in den Weg, wenn er entschlossen ist, seinen Einflussbereich weiter auszudehnen?
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