Kalt, kälter, ... Österreich: Das ganze Land steht auch in der neuen Woche bei eisigen Temperaturen auf! Kälte-Hotspots sind im oberen Wald- und Mühlviertel bei bis zu minus 26 Grad. Auch in Tirol knackte das Thermometer teils die minus 20 Grad-Marke. Vor allem im Westen bleibt es auch noch bis Mitte der Woche so eisig kalt. Dann stellt sich das Wetter um.
Wer heute, Montag, am Fenstertag das Haus verlassen muss, sollte sich dick einpacken. Landauf, landab ist es bitterkalt. Am kältesten war es in der Früh im oberen Wald- und Mühlviertel. „Besonders in den Senken“, wie Michele Salmi vom Wetterdienst Ubimet gegenüber der „Krone“ erklärte.
Spitzenreiter war gegen 7.45 Uhr Liebenau-Gugu mit minus 25,7 Grad, gefolgt von Schwarzau mit minus 24,3 Grad. Dahinter folgten gleich zwei Tiroler Orte – Tannheim mit minus 22,4 und Bichlbach mit minus 21 Grad. Auch in Ehrwald oder Seefeld in Tirol wurden beinahe minus 20 Grad gemessen.
In ganz Tirol war es Montagfrüh extrem kalt. Die Höchsttemperatur lag bei minus elf Grad.
Michele Salmi, Ubimet
Bleiben wir kurz in Tirol: Die „wärmsten“ Temperaturen wurden dort in Innsbruck (Universität), Landeck und Rinn mit je minus elf Grad gemessen.
Im Westen bleibt es eisig kalt
Wie geht es mit dem Wetter weiter? Im Westen Österreichs ändert sich in den nächsten Tagen vorerst nicht viel. „Insbesondere in Tirol, im Oberland, und in Vorarlberg bleibt diese Witterung bis Mittwoch bestehen. Die Nächte werden extrem kalt, die Tage sonnig und trocken“, so Meteorologe Salmi weiter.
In der Süd-Ost-Hälfte Österreichs überwiegen bereits ab der kommenden Nacht Wolken – ganz im Südosten könnte es sogar schneien. „Leichter Schneefall, nicht dramatisch“, blickt der Experte in die Prognosen.
Eis, Regen und dann Schnee
Ab der Wochenmitte ändert sich dann auch das Wetter im Westen des Landes – mit dem Eintreffen einer „mächtigen Front“ aus dem Atlantik. „Donnerstag und Freitag könnte Glättegefahr herrschen durch Schnee und gefrierendem Regen.“ Generell stehen die Zeichen im Westen am Freitag auf Regen. „Die Warmfront dauert aber nur kurz an. Die Schneefallgrenze steigt zwischenzeitlich auf über 1500 Meter“, prognostiziert Salmi weiter.
Schon am Freitagabend soll aber die nächste Kaltfront eintreffen. Dann wird es wohl wieder winterlich – möglicherweise auch wieder im Inntal.
Nacht im Freien lebensgefährlich
Das Land Tirol gab bereits am Sonntag eine Kälte-Warnung aus. Es wurde auch einmal mehr auf die Kältehotline der Tiroler Soziale Dienst GmbH (TSD) verwiesen: Unter der Nummer 0512/21 44 7 kann diese erreicht werden, um für Personen, die im Freien übernachten, Hilfe zu organisieren. Es können sowohl bedürftige Menschen als auch besorgte Bürger Kontakt aufnehmen, um Hilfe anzufordern oder auf Notlagen hinzuweisen.
„Bei solchen Temperaturen kann die Nacht im Freien lebensgefährlich sein“, sensibilisiert Elmar Rizzoli, Leiter des Krisen- und Katastrophenzentrums. In der Landeshauptstadt bieten auch die Notschlafstellen der TSD und des Roten Kreuzes sowie der Kältebus der TSD Hilfe und einen warmen Platz für obdachlose Menschen.
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