Präsident Donald Trump hatte es wirklich so gesagt: Als er bei seiner Siegespressekonferenz die Monroe-Doktrin erwähnte, nannte er sie bewusst die Donroe-Doktrin.
Die Monroe-Doktrin ist nach dem US-Präsidenten James Monroe benannt, der 1823 den europäischen Mächten die Einmischung in Angelegenheiten der westlichen Hemisphäre untersagte: „Amerika den Amerikanern“. Das war aber auch die Geburtsstunde des „Yankee-Imperialismus“ in Lateinamerika. Donald Trump nennt nun den Anspruch auf gehorsame Regime in Amerika die Donroe-Doktrin. Amerikas Vorherrschaft in der westlichen Hemisphäre, so der US-Präsident, solle niemals mehr in Zweifel gezogen werden.
Trump droht schon den letzten beiden Links-Regimen auf dem Doppelkontinent: Dem Präsidenten von Kolumbien, Gustavo Petro, empfahl er, „auf seinen Hintern aufzupassen“ und „über Kuba werden wir bald sprechen“. Kolumbien ist das Nachbarland von Venezuela und der eigentliche Produzent der Drogen-Invasion in die USA.
Es geht also in Venezuela weniger um Drogen als um Erdöl. Dort liegen die größten Vorkommen der Welt unter einer verrosteten Erdölindustrie. Der russische Oligarch Oleg Deripaska sieht die Gefahr für Putin: Wenn die USA die Produktion in Venezuela hochfahren, sinkt der Preis im Überangebot auf unter 50 Dollar pro Fass – und das ist die Schwelle, an der Russland nichts mehr verdient.
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