Alle zwölf Klubs der Fußball-Bundesliga haben ihren Lizenz- und Zulassungsantrag für die kommende Saison rechtzeitig eingebracht. Aus der 2. Liga gaben 14 der 16 Vereine die Unterlagen innerhalb der bis Montag laufenden Frist ab. Tabellenführer Amstetten hat nicht für das Oberhaus eingereicht, wie die Liga tags darauf mitteilte. Gar keinen Antrag stellten die insolventen Klubs von Austria Klagenfurt und Stripfing/Weiden, Letzterer hat den Spielbetrieb bereits eingestellt.
Während Amstetten also auch im Fall des Meistertitels in der 2. Liga 2026/27 nicht im Oberhaus vertreten sein wird, haben die knapp dahinter rangierenden Admira Wacker, Austria Lustenau, FAC und SKN St. Pölten Lizenzanträge für die Bundesliga abgegeben. Auch die bereits 15 Zähler zurückliegende Vienna und der Tabellenvorletzte Schwarz-Weiß Bregenz haben sich um die höchste Lizenzierung beworben.
Sechs Teams wollen in 2. Liga
Neben den Vertretern aus den beiden höchsten Spielklassen gibt es auch Anträge von Aufstiegsaspiranten aus den drei Regionalligen. Aus der Ostliga haben SV Oberwart und SV Horn Interesse bekundet. Aus der Regionalliga Mitte haben die LASK Amateure OÖ, die WAC Amateure und ASK Voitsberg genannt. Aus der Westliga ist es Wacker Innsbruck.
Nach einer Überprüfung durch die Liga ist eine Entscheidung des Senat 5 (Lizenzausschuss) in erster Instanz bis 8. April zu erwarten. Bei Lizenz-Verweigerung können Klubs innerhalb von acht Tagen Protest beim Protestkomitee der Liga einlegen. Dabei besteht die Möglichkeit, neue Nachweise vorzubringen. Das Protestkomitee fällt bis Ende April eine Entscheidung. Sollte die Lizenz auch von diesem Gremium verweigert werden, gibt es noch die Möglichkeit zur Klage beim Ständigen Neutralen Schiedsgericht. Dieses entscheidet bis voraussichtlich Mitte Mai.
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