Seine Super-Show hatte in den letzten beiden Jahren die PS-Fans elektrisiert – doch der Jännerrallye 2026 zog nun just Michael Lengauer den Stecker. Der Sieger von 2024 und 2025 „leistete“ sich am Schlusstag als Zweiter früh einen fatalen Reifendefekt - damit scheint der Weg für Simon Wagner frei . . .
Simon Wagner scheint sich am Weg zu seinem längst überfälligen allerersten Jännerrallye-Triumph nur noch selbst schlagen zu können. Wie es gleich bei der ersten Sonderprüfung des Schlusstages sein härtester Verfolger tat:
Michael Lengauer!
Blut geleckt
Der Skoda-Fabia-Rallye2-Pilot hatte am Vortag mit einer famosen Fahrt auf der SP 8 in Liebenau unfassbare 8,9 Sekunden auf Wagners Hyundai wettgemacht, den Gesamtrückstand damit auf 7,4 Sekunden reduziert und damit Blut geleckt.
Defekt kostete eine Minute
Umso mehr wollte Lengauer gleich am Start des Schlusstages in St. Oswald erneut voll angreifen. Doch er nahm zu viel Risiko? „Nein“, kommt es zurück: „Es war Pech!“ Erklärung: „Wir trafen etwas, das unter dem Schnee lag – was wir beim Besichtigen nicht erkennen hatten können. Wäre ich zehn oder vielleicht auch nur zwei Zentimeter weiter innen gefahren, wäre gar nichts passiert.“
Auf der Felge
So aber fing sich der „Lokalheld“ einen Platten vorne links ein. „Mit dem fuhren wir zehn Kilometer, am Ende dann sogar nur noch auf der Felge“, erzählte der Zweite, der eine ganze Minute verlor. Und die wiederum kostete der 39. Jännerrallye viel, viel an Spannung und Dramatik. Ja, der Sieger von 2024 und 2025 zog dem diesjährigen PS-Winterspektakel damit wohl unbeabsichtigt und unglücklich den Stecker . . .
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