Afrika-Cup

ÖFB-WM-Gegner zittert sich ins Viertelfinale

Fußball International
06.01.2026 22:20
Porträt von krone Sport
Von krone Sport

Österreichs Fußball-WM-Gegner Algerien hat nur mit viel Mühe das Afrika-Cup-Viertelfinale erreicht. Nach langer torloser Zeit in Rabat sorgte Adil Boulbina im Duell mit der Demokratischen Republik Kongo am Dienstag mit einem sehenswerten Tor zum 1:0 in der 119. Minute für die Entscheidung zugunsten des Favoriten. Der Afrika-Meister von 1990 und 2019 darf weiter auf Triumph Nummer drei hoffen. Weiter ist auch Titelverteidiger Elfenbeinküste nach einem 3:0 gegen Burkina Faso. 

In einer sehr intensiven Partie suchten beide Teams ihr Heil in der Offensive, immer wieder ging es hin und her. Die beste algerische Chance in der regulären Spielzeit fand Mohammed Amoura vor, der nach einer schönen Einzelaktion seinen Meister in Kongo-Tormann Lionel Mpasi fand (78.). Der 31-jährige Schlussmann von Le Havre hielt auch in der Verlängerung bei einem Abschluss von Fares Chaibi stark (111.). Als sich alle schon ein wenig mit dem Gedanken an ein Elfmeterschießen anfreundeten, schlugen die Algerier nach einem schnellen Konter doch noch zu.

Boulbina mit sehenswertem Treffer
Boulbina wurde zu wenig attackiert und traf mit einem sehenswerten Schuss von der Strafraumgrenze via Unterkante der Latte. Danach wurde der 22-jährige Stürmer vom Katar-Club Al-Duhail in einer Jubeltraube unter seinen Kollegen „begraben“. Sein viertes Länderspieltor im sechsten Spiel war ein besonderes. Erstmals seit dem jüngsten Titelgewinn 2019 steht Algerien beim Kontinentalturnier wieder in der Runde der letzten acht. Dort bekommt es die Truppe von Teamchef Vladimir Petkovic, die in der Gruppenphase gegen Sudan (3:0), Burkina Faso (1:0) und Äquatorialguinea (3:1) gewonnen hatte, am Samstag mit Nigeria zu tun.

Bei der WM 2026 in den USA, Mexiko und Kanada ist Algerien am 28. Juni (04.00 Uhr MEZ) in Kansas City letzter Gegner des ÖFB-Teams in der Gruppe J. Davor geht es für die österreichische Auswahl von Ralf Rangnick am 17. Juni (06.00) in San Francisco gegen Jordanien und am 22. Juni (19.00) in Dallas gegen Titelverteidiger Argentinien.

Die Elfenbeinküste löste ihr Ticket ohne große Mühe
Die Elfenbeinküste löste ihr Ticket ohne große Mühe(Bild: AFP/FRANCK FIFE)

Die Elfenbeinküste hatte in Marrakesch deutlich weniger Mühe, Tore von Amad Diallo (20.), Yan Diomande (32.) und Bazoumana Toure (87.) gaben den Ausschlag. Durch den Aufstieg ist erstmals seit 2010 ein Titelverteidiger wieder einmal unter den besten acht Teams vertreten. Nun wartet am Samstag Rekordchampion Ägypten mit Mohamed Salah, der bereits am Montag nach Verlängerung gegen Benin mit 3:1 gewonnen hatte.

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