Bei den Altachern gehen sowohl die Damen als auch die Herren mit neuen Trainern ins Bundesliga-Frühjahr. Doch während man bei den Männern noch auf der Suche nach einem Nachfolger für den zu Meister Sturm Graz abgewanderten Fabio Ingolitsch ist, steht der (alte) neue Frauen-Coach bereits fest. Und der spricht jetzt über die Zukunft.
Hinter den Frauen des SCR Altach liegt eine sportlich starke Herbstsaison. Nach sieben Siege, vier Remis und drei Niederlagen, überwintert man hinter Austria Wien und Serienmeister St. Pölten auf Rang drei. Vor den letzten vier Runden des Grunddurchgangs haben die Rheindörflerinnen vier Punkte auf die viertplatzierten Salzburgerinnen – ein Platz im Meister-Playoff scheint zum Greifen nah. „Darum wollen wir jetzt nicht groß was am Kader verändern“, verrät Berni Summer, der Mitte Dezember Markus Spiegel auf der Trainerbank ablöste. „Nachdem uns mit Rafaela Petaloti allerdings eine Torfrau verlässt, werden wir auf dieser Position nochmals aktiv, da ich aus eigener Erfahrung weiß, dass es zu riskant ist, mit nur zwei Torhüterinnen ins Frühjahr zu gehen.“
Gespräche mit Ländle-Kickerinnen
Was die Zeit danach angeht, soll der 58-Jährige in Abstimmung mit der sportlichen Leitung um Philipp Netzer und Eric Orie einen Prozess lostreten. „Ziel ist es, von den Spielerinnen regionaler zu werden. Dennoch werden wir im Sommer sicher nicht das ganze Team auswechseln“, sagt Summer. „Hauruckaktionen wären nur gefährlich.“ Heißt: „Wir wollen Schlüsselspielerinnen verlängern und Positionen, auf denen wir Vorarlbergerinnen haben oder bekommen können, regional besetzen.“ Aus diesem Grund will er in nächster Zeit viele Gespräche mit jungen, aber auch arrivierten Ländle-Kickerinnen führen – auch eine Rückkehr von Sarah Schneider aus Rankweil scheint möglich.
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