Tierschutzaktion

Schnabelzählungen im Reich unserer „Gefiederten“

Klima
02.01.2026 15:00

Zählen Sie mit uns! Wenn Meise, Spatz & Co. zur großen Winter-Show bitten, dann herrscht bei heimischen Hobbyornithologen Jubelstimmung.

Von 3. bis 6. Jänner heißt es wieder: Augen auf, Stift bereit – und eine Stunde lang die heimische Vogelwelt zählen. BirdLife Österreich lädt zur „Stunde der Wintervögel“, der größten Mitmachaktion des Landes. Ob Garten, Balkon oder Park: Jede Beobachtung ist Gold wert.

Zwitschern statt Scrollen
Es ist also wieder so weit: Am kommenden Wochenende wird Österreichs Winterluft nicht nur kalt, sondern auch richtig lebendig. Meisen hüpfen, Spatzen zanken, Finken picken – und mittendrin sitzen tausende Hobby-Ornithologen mit offenen Augen. Die „Stunde der Wintervögel“ geht bereits in ihre 17. Runde und macht aus Alltagsmenschen Vogelforscher auf Zeit.

Eine Stunde, die viel bewegt
Das Prinzip ist simpel – und genau deshalb so erfolgreich: Eine Stunde lang werden alle Vögel gezählt, die man sieht oder hört. Ganz egal, ob am eigenen Futterhäuschen, am Balkon im Gemeindebau oder bei einem Spaziergang im Park. „Es geht nicht um perfekte Zahlen, sondern um langfristige Trends“, erklärt Evelyn Hofer von BirdLife Österreich. „Je mehr Menschen mitmachen, desto klarer wird das Bild unserer winterlichen Vogelwelt und wie wir sie schützen können.“

Der Buntsprecht kommt in ganz Österreich vor, vor allem wenn genügend alte Bäume vorhanden sind.
Der Buntsprecht kommt in ganz Österreich vor, vor allem wenn genügend alte Bäume vorhanden sind.(Bild: Arnulf Aichholzer)

Schneefall treibt gefiederte Gäste mitten in die Städte
Die jüngsten Schneefälle – besonders im Osten des Landes – sorgen schon jetzt für Hochbetrieb an den Futterstellen. Natürliche Nahrungsquellen sind vielerorts unter Schnee verborgen, viele Vögel weichen daher in Siedlungen aus. „Gerade bei geschlossener Schneedecke erleben wir oft Überraschungen“, sagt Hofer. „Die Stunde der Wintervögel ist jedes Jahr für unerwartete Beobachtungen gut.“

Keine Vögel gesehen? Perfekt!
Klingt paradox, ist aber wissenschaftlich wichtig: Auch Nullmeldungen zählen. „Wenn niemand etwas sieht, ist das genauso wertvoll“, betont Hofer. Nur so entsteht ein unverzerrtes Gesamtbild – und nur so lässt sich erkennen, wo Unterstützung dringend nötig ist.

Mitmachen & Mithelfen

  • Datum wählen: 3., 4., 5. oder 6. Jänner 2026
  • Eine Stunde beobachten: Garten, Balkon oder Park
  • Beobachtungen melden: online oder per Post bis spätestens 14. Jänner 2026

Alle können mitmachen, Vorkenntnisse sind keine nötig. Wer unsicher ist, findet auf der BirdLife-Website Hilfen, Quizze und Bestimmungstipps. Heuer gibt’s eine charmante Neuerung: Erstmals wird die „Stunde der Wintervögel“ von einem Zeichenwettbewerb für Kinder begleitet. Gesucht wird der schönste Wintervogel. Die Österreichische Post AG macht aus den Siegerbildern echte Briefmarken. Zusätzlich wartet ein MY Junior 7x28 Fernglas von Swarovski Optik.

Klick, klack – der Wintervogel vor der Linse
Auch Fotofans kommen auf ihre Kosten: Der Wintervogel-Fotowettbewerb rund ums Futterhaus geht in die nächste Runde. Fotos und kurze Videosequenzen können online hochgeladen werden. Der Hauptpreis ist ein unvergessliches Erlebnis im Foto-Hide oder eine Seewinkel-Safari der St. Martins Therme & Lodge.

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