Zu einer Festnahme in den eigenen Reihen kam es am Freitag bei der steirischen Polizei: Bereits Anfang November soll ein Polizist (42) einen Kollegen im Dienst mit einer Schusswaffe bedroht haben. Bei einer Hausdurchsuchung wurden auch zahlreiche Stichwaffen sowie eine Armbrust gefunden.
Für einen 42-jährigen Polizisten aus der Steiermark klickten am Freitag die Handschellen. Wie die Landespolizeidirektion mitteilt, soll der Beamte bereits Anfang November einen Kollegen im Dienst mit einer Schusswaffe bedroht haben. Angezeigt wurde der Fall erst Wochen später.
Waffenarsenal bei Hausdurchsuchung gefunden
Die Staatsanwaltschaft Graz ordnete aufgrund des Tatverdachts die Festnahme an, die am Freitag mit Unterstützung von Spezialkräften durchgeführt wurde. Beim 42-Jährigen stellten Polizisten mehrere Schusswaffen sowie dazugehörige Munition sicher.
Bei einer Hausdurchsuchung wurden zudem zahlreiche Stichwaffen, eine Armbrust sowie diverses Waffenzubehör sichergestellt. Gegen den Mann wurde ein Waffenverbot verhängt. Zudem wurde der 42-Jährige umgehend vom Dienst suspendiert und befindet sich aktuell in Haft.
Rätseln um Hintergründe
Die genauen Hintergründe der mutmaßlichen Drohung sind noch Gegenstand laufender Ermittlungen.
Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.