Um 11 Uhr fand die Haftverhandlung gegen jenen jungen Mann statt, der am Morgen des 23. November seine Ex-Freundin getötet haben soll. Die Wiener Anwältin Astrid Wagner hat kurz davor seine Verteidigung übernommen: „Mein Klient sagt, dass er das Geschehene selbst nicht versteht.“
Am vergangenen Samstag hatte das Bangen, die verzweifelte Suche nach der zu diesem Zeitpunkt bereits seit fast einer Woche vermissten Grazerin Stefanie P. ein grauenhaftes Ende: Patrick M., der Ex-Freund der bekannten jungen Influencerin, legte vor der Kripo ein fürchterliches Geständnis ab: „Ja, es stimmt, ich habe Stefi umgebracht.“ Am Morgen des 23. November, in deren Wohnung – nachdem sie von einer Party heimgekommen war.
Die Tat sei im Zuge eines Eifersuchtsstreits geschehen, behauptete der 31-Jährige in Verhören. Er blieb bei dieser Verantwortung auch bei seiner Haftverhandlung, die am Montag am Grazer Straflandesgericht stattgefunden hat. Im Beisein seiner Anwältin Astrid Wagner.
„Ich wollte das nicht tun ...“
Die bekannte Verteidigerin hatte den einstigen Speditionsangestellten und Kellner davor erstmals in der U-Haft besucht und mit ihm ein langes Gespräch geführt. „Mein Klient ist völlig gebrochen, er versteht das Geschehene nicht“, sagt sie. „Er schluchzt ununterbrochen, dass er Stefanie P. unendlich geliebt hat – und noch immer liebt.“
Mein Klient ist völlig gebrochen. Er sagt, er versteht das Geschehene nicht.

Anwältin Astrid Wagner
Bild: Zwefo
Und er beteuere: „Ich war so schockiert, als ich Stefi plötzlich reglos vor mir liegen sah.“ In einem „totalen Trancezustand“ will er dann seine Verschleierungsaktionen gesetzt – die Leiche in einen Trolley gepackt und in der Folge in einem Waldstück in Slowenien versteckt haben ...
Patrick M. droht eine Anklage wegen Mordes – und damit eine Verurteilung zu lebenslanger Haft.
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