Zurücklehnen, Freunde treffen und Weihnachtsfilme als Rezept für Ruhe Neben dem Backen und Genießen haben Wunschzettel jetzt Hochsaison „Krone“-Frage an die Salzburger: Und was sollten die Politiker jetzt tun?
Advent – die Zeit der Ruhe und Besinnung. Zumindest theoretisch. Tatsächlich sieht das oft anders aus. Vor allem, wenn es politisch gerade drunter und drüber geht. Die „Krone“ hat sich selbst umgehört.
Ganz oben steht der Wunsch nach einer sicheren, fairen und lebenswerten Zukunft für Junge – mit guten Chancen in Bildung und Beruf.

Chiara Netzker
Bild: Roland Holitzky
Von der Politik wünsche ich mir gegenseitigen Respekt und gegenseitiges Zuhören – mit einem gegenseitigen Verständnis für die jeweils anderen.

Ludwig Leeb
Bild: Andreas Tröster
„Früher war der Advent immer ein Stress, weil ich in der Gastronomie gearbeitet habe – da ist es dahingegangen“, erzählt Gerold Scheucher. Seit seiner Pension, könne er diese Zeit richtig genießen. Stress hat auch Hannelore Waldmann: „Ich habe einen Haufen vor und muss backen.“ Benjamin Westhauser will heuer eher zur Ruhe kommen, das Jahr Revue passieren lassen.“
Für die Politiker ist es schwierig. Was sollen sie machen, wenn kein Geld da ist? Aber sie können mit dem Geld ja auch nicht umgehen.

Hannelore Waldmann
Bild: Andreas Tröster
Ich wünsche mir, dass die Politik wieder mehr miteinander macht und sich nicht jeder selbst für den Allergrößten hält, sondern auf andere hört.

Benjamin Westhauser
Bild: Andreas Tröster
Wenn ich einen Wunschzettel an die Politik hätte, würde ganz oben stehen, dass sie mehr auf unsere Salzburger schauen sollen.

Bastian Promegger
Bild: Andreas Tröster
Für Ludwig Leeb spielte der Advent bisher keine große Rolle, aber ihm gefallen die Weihnachtsmärkte – vor allem in Salzburg. Dana Feiger möchte sich heuer einfach positiv überraschen lassen und schauen, was sich ergibt. Chiara Netzker setzt ebenfalls auf Vorfreude: „Ich will genießen, backen, Glühwein trinken und Weihnachtsfilme schauen.“
Ich wünsche mir, dass die Politik irgendwann einmal was weiterbringt. Denn das wird schon lächerlich. Zur Zeit kommt mir vor, dass es retour geht.

Gerold Scheucher
Bild: Andreas Tröster
Die Politik sollte einmal zusammenhalten – egal, von welcher Partei. Es müssten sich alle zusammensetzen und Sinnvolles besprechen.

Wilhelm Decker
Bild: Andreas Tröster
Auf meinem Wunschzettel an die Politik würde ganz oben mehr gegenseitiger Respekt stehen und gleich dahinter ein besserer Öffi-Ausbau.

Dana Feiger
Bild: Andreas Tröster
Doch so besinnlich wird es für viele in der aktuell aufgeheizten politischen Stimmung nicht bleiben. Von Politikern wünscht sich Hannelore Waldmann besseres Wirtschaften. „Aber die können ja nicht mit Geld umgehen.“ Gerold Scheucher hofft, dass Politiker „irgendwann wieder etwas weiterbringen.“ Ähnlich sieht das Wilhelm Decker. Er wünscht sich Zusammenhalt – „egal, von welcher Partei“.
Für Ludwig Leeb soll es in der Politik um gegenseitigen Respekt und Verständnis gehen. Dana Feiger sieht das ähnlich, hofft aber auch auf bessere Öffis. Bastian Promegger will, „dass die Politik mehr auf unsere Salzburger schaut“. Während Chiara Netzker auf eine sichere, faire und lebenswerte Zukunft für junge Menschen hofft.

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