Zum zweiten Mal in seiner Karriere stand Thomas Rettenegger am Samstag auf einem Weltcup-Podest. Der Pongauer Kombinierer hatte im Vergleich zum Vortag und Platz sieben seine Lehren gezogen und ging anders an die Sache heran. Im Ziel zeigte sich der 25-Jährige überglücklich.
Während Johannes Lamparter seinen zweiten Sieg im zweiten Saisonbewerb in Ruka (Finnland) feierte, strahlte am Samstag auch ein zweiter Österreicher vom Podest: Thomas Rettenegger. Nach Rang sieben am Vortag verbesserte sich der Pongauer auf Rang drei. „Voll geil, ich habe von gestern genau die richtigen Schlüsse gezogen. Mich nicht am Anfang ‘abschießen‘, damit es mir am Schluss auch noch ein bisserl Spaß macht“, sagte der 25-Jährige über seine Lauftaktik.
„Kann man so stehen lassen“
Gut Tempo habe der Deutsche Julian Schmid in der zweiten Runde gemacht. Am Ende musste sich der 25-jährige Rettenegger 43,9 Sekunden hinter Sieger Lamparter und 11,2 Sekunden hinter Schmid mit dem dritten Rang begnügen. Für den strahlenden Dritten aber halb so wild: „Am Schluss war er einfach besser, aber das darf man auch so stehen lassen.“ Der zweite Podestplatz in seiner Weltcup-Karriere nach seiner Premiere im Jänner 2023 in Otepää (Estland) bedeutet ihm sehr viel: „Das ist genau einer der Tage, für die man den Sport macht. Ich bin super happy.“
Zweitbester Salzburger war Mario Seidl auf Rang 18, Retteneggers Bruder Stefan landete auf dem 29. Platz. Am Sonntag steht mit dem Massenstart noch ein Bewerb in Finnland auf dem Programm.

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