Caritas ruft auf

Umgekehrter Adventkalender für den guten Zweck

Steiermark
27.11.2025 18:00

Geben statt nehmen während der Adventzeit: Die Caritas braucht dringend Spenden für armutsbetroffene Steirerinnen und Steirer. Mit dem „umgekehrten Adventkalender“ lassen sie sich besonders schön gestalten.

Anstatt 24 Tage lang ein Fenster zu öffnen, ruft die Caritas mit dem „umgekehrten Adventkalender“ zum Gegenteil auf: „Ziel ist es, jeden Tag im Advent eine Spende in ein Paket zu legen, sodass bis Weihnachten 24 Dinge zusammenkommen“, sagt Adam Lamprecht, Leiter des Marienstüberls in Graz. Die Spenden können bei der Caritas – u. a. in vielen Carla-Läden – abgegeben werden. „Sie gehen ganz unbürokratisch an Menschen, die sich ihr Leben kaum leisten können.“

Was soll in die Spendenbox rein? „Hauptsache, nicht verderblich: Reis, Nudeln, Mehl, Zucker, Sonnenblumenöl, Konserven, Löskaffee und Süßes“, sagt Lamprecht. Außerdem Hygieneartikel wie Shampoo, Rasierer, Zahnbürsten und -pasta, Damenhygieneprodukte oder auch Socken, Hauben und Handschuhe. „Manchmal legen Kinder ein Spielzeug dazu – wir schauen dann, dass diese Boxen auch an passende Familien verteilt werden.“ Überhaupt kann man die Schachtel gemeinsam mit Kindern schmücken und dann jeden Tag eine Spende hineinlegen. „Das ist ein schöne Sache, aber nicht zwingend notwendig.“

„Druck auf Menschen steigt“
Benötigt werden die Spenden dringend. „Seit Ende des Sommers bemerken wir einen drastischen Anstieg bei den Anfragen für Lebensmittel. Der Druck auf die Menschen steigt.“ Der Adventkalender kann zwischen 1. 12. und 13. 1 abgegeben werden.

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