Olympia im Visier

Nach Kreuzbandriss! ÖSV-Hoffnung wieder auf Schnee

Kärnten
11.10.2025 10:59

Nach seinem Kreuzbandriss arbeitet Felix Hacker fleißig am Comeback. Das Ticket für die Weltcup-Abfahrten hat er bereits fix in der Tasche. Die Olympiastrecke in Bormio liebt der Lavanttaler. 

Endlich zurück auf Skiern! Mehr als 250 Tage nach seinem Kreuzbandriss beim zweiten Abfahrtstraining in Kitzbühel hat Kärntens Weltcup-Fahrer Felix Hacker wieder erste Schwünge im Söldener Schnee gezogen. Vorerst natürlich noch auf den kurzen Brettern zwischen den Riesentorlauf-Toren. „Es war ein gelungener Einstieg. Das Knie hat sich gut angefühlt. Von Fahrt zu Fahrt ist’s immer besser gegangen. Jetzt gilt es, auf die Technik zu schauen“, sagt Hacker.

In Bormio fuhr Hacker auf der Olympia-Strecke im Vorjahr seine ersten Weltcup-Punkte ein.
In Bormio fuhr Hacker auf der Olympia-Strecke im Vorjahr seine ersten Weltcup-Punkte ein.(Bild: Christof Birbaumer)

Fixticket in der Abfahrt
Im November will der 26-Jährige dann mit dem ÖSV-Team nach Übersee fliegen, wo am 4. Dezember in Beaver Creek die erste Abfahrt ansteht. Hackers Vorteil ist das Fixticket in der Abfahrt, das ihm trotz frühem Saisonaus als Dritten der Europacup-Wertung geblieben ist.

„Nimmt mir den Stress“
„Das nimmt mir schon den Stress in der Vorbereitung – sonst müsste ich ja Quali fahren. Ob ich bei den Rennen in den USA starte, werde ich vor Ort entscheiden“, erzählt der Lavanttaler, der mit der Firma „Stutzig & Hacker“ endlich einen Helmsponsor gefunden hat. „Sie haben sich ausgerechnet am Tag vor der Verletzung bei mir gemeldet – und dann trotz Saisonaus den Vertrag unterzeichnet.“

Bormio als Lieblingsstrecke
Sein Highlight heuer ist ganz klar Olympia. Denn auf der Abfahrtsstrecke in Bormio fühlt er sich pudelwohl, hat da mit Rang 14 im Super G und Platz 23 in der Abfahrt seine besten Weltcup-Resultate eingefahren. Überhaupt machte er 2022 auf der Stelvio erstmals auf sich aufmerksam – als er in seinem ersten Training für eine Weltcup-Abfahrt auf Platz neun düste. Ein Jahr später gab er dort mit Rang 38 sein Debüt. Hacker: „Das ist meine Lieblingsstrecke. Ich weiß, dass ich schnell fahren kann, wenn ich das Vertrauen zum Knie wiederfinde.“ 

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