Flüchtlingstragödie
Athen: Aktivisten besetzten Ministerbüro
Ausland
30.01.2014 14:19
Aus Protest gegen die griechische Migrationspolitik haben linke Aktivisten in Athen das Büro des Ministers für Handelsschifffahrt (Bild) vorübergehend besetzt. 20 Personen wurden festgenommen, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Laut Augenzeugen schrieben die Aktivisten mit Spraydosen Sprüche gegen die Migrationspolitik Athens auf die Wände des Büros von Minister Militiadis Varvitsiotis.
Die Attacke kam zehn Tage nach dem Untergang eines Flüchtlingsbootes vor der kleinen Insel Farmakonisi in der Ägäis mit vier Toten und acht Vermissten. Die Leichen der vier Migranten wurden auf der wenige Seemeilen entfernt liegenden türkischen Küste entdeckt.
Überlebende gaben nach Angaben humanitärer Organisationen an, ihr Boot mit 28 illegalen Einwanderern sei gekentert, nachdem ein Patrouillenschiff der griechischen Küstenwache es mit großer Geschwindigkeit in die Türkei zurückschleppen wollte.
Die Küstenwache wies diese Anschuldigungen zurück. In Athen läuft bereits eine umfangreiche Untersuchung des Unglücks. "Die Justiz wird den Fall klären", versicherte Handelsschifffahrtsminister Varvitsiotis vor wenigen Tagen.
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