Gehäufte Fälle

Betrug im Internet: Opfer verlieren Tausende Euro

Tirol
26.09.2025 21:01
Porträt von Tiroler Krone
Von Tiroler Krone

Derzeit häufen sich die Betrugsfälle im Internet. Ob gefakte Webseiten, falsche Aktienanlagen oder vermeintliche Nebenjobs: Die Opfer verlieren durch Internetbetrüger viel Geld.

Per SMS erhielt ein 56-Jähriger in Silz (Tirol) die Nachricht über ein vermeintliches Nebenjobangebot einer Werbegesellschaft. Die Aufgabe klang simpel: Bei diversen Onlinekanälen sollte er Videos ansehen, sie liken und dies mittels Screenshot bestätigen. Der Einheimische wurde aufgefordert, zehn Euro an ein Konto zu überweisen, um seine Bezahlung inklusive Provision zu erhalten. Das geschah anfangs auch tatsächlich, doch dann schnappte die Falle zu. Denn die geforderten Geldbeträge wurden immer weiter gesteigert: Insgesamt überwies das Opfer einen niedrigen fünfstelligen Eurobetrag. Das „Unternehmen“ stoppte seinerseits jedoch sämtliche Zahlungen.

Falsche Aktienanlagen
Besonders dreist gingen die Täter in einem anderen Fall vor: Ein 53-jähriger Tiroler verlor dabei sogar einen niedrigen sechsstelligen Eurobetrag! Er wurde mittels eines Links über mehrere Social-Media-Plattformen an einen Chat weitergeleitet, wie die Polizei mitteilt. Das Opfer wurde schließlich dazu verleitet, in angebliche Aktienanlagen zu investieren. „Erst als er für die folgenden Gewinnauszahlungen aufgefordert wurde, Steuern nachzuzahlen, kam ihm der Verdacht eines Betruges“, so die Polizei.

Angeblich „Punkte sichern“
In einem anderen Fall erstattete ein 52-Jähriger Anzeige, der ebenfalls Opfer eines Internetbetrugs geworden war. Dieser erhielt per SMS einen Hinweis, dass ihm Punkte verfallen würden, wenn er diese nicht sichere. Er wurde auf eine Fake-Webseite geleitet, um genau das zu tun. Gemein: Die Fake-Webseite war nahezu identisch mit der eines österreichischen Handyproviders. Dem Opfer wurde versprochen, er könne seine Punkte einlösen und so ein Tablet zu günstigen Konditionen erwerben. „Im Zuge des Zahlungsvorganges wurde der Österreicher, unter Vortäuschung falscher Tatsachen, zur Bekanntgabe seiner Bank-Zugangsdaten verleitet“, erläutert die Polizei. Ihm wurde Geld in der Höhe eines mittleren vierstelligen Eurobetrages abgebucht.

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