Rund 30 Kinder und Jugendliche begingen 2024 in Österreich Suizid. Man muss aber nicht alleine klarkommen, betont die Leiterin der TelefonSeelsorge in Oberösterreich. Ob über Anruf, Chat oder Messenger: sich das Leid von der Seele zu reden bzw. zu schreiben, hilft.
Ein Satz reicht schon aus, um das Leben von Eltern aus der Bahn zu werfen – wenn Kinder und Jugendliche Worte sagen, die erahnen lassen, wie schlecht es ihnen geht, dass sie ihrem Leben ein Ende setzen wollen. „Ohne mich wärst du besser dran“, spricht eine betroffene Mutter die Aussage ihres Sohnes an. Dass dies oft nur ein Hilfeschrei ist, ist nebensächlich.
„Jugendliche mit Suizidgedanken – ein Thema, bei dem man nicht schweigen darf. Denn das kann gefährlich werden“, erklärt Klemens Hafner-Hanner von der Familienberatung Beziehungleben.at anlässlich des heutigen Weltsuizidpräventionstags. Stattdessen solle man sich Hilfe suchen, Betroffene genauso wie Angehörige.
Ängste, Sorgen, Trauer, Wut. Scham – all das gehört zum Leben. Man muss aber nicht alleine damit klarkommen.

Silvia Breitwieser, Leiterin TelefonSeelsorge Oberösterreich
Bild: Markus Wenzel
Niederschwelliges, psychosoziales Angebot
„Wir sind da, wenn es brennt“, so Barbara Lanzerstorfer-Holzner von der TelefonSeelsorge Oberösterreich. Ob über Anruf, Chat oder Messenger: sich das Leid von der Seele zu reden bzw. zu schreiben, hilft.
s ist ein niederschwelliges, psychosoziales Beratungsangebot, eine Erstanlaufstelle für Jugendliche, die Ängste und Sorgen haben. „In schwierigen Situationen hilft ein Gespräch schon viel weiter“, betont Leiterin Silvia Breitwieser.
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