Vom 11. bis 14. September hat vor dem Bad Ischler Lehár-Theater eine ganz besondere Pop-up-Gastro geöffnet. Die soziale Initiative „Vollpension“, die von Altersarmut betroffene Frauen unterstützt, macht im Rahmen ihrer Österreich-Tour Halt im Salzkammergut. Das Motto ist aber: „Wir kommen, um zu bleiben!“
Seit 2012 betreibt die soziale Initiative „Vollpension“ in Wien erfolgreich die sogenannten Generationencafés. Diese beschäftigen hauptsächlich Frauen, die besonders stark von Altersarmut betroffen sind. Mit einer Tour durch Österreich will die Organisation nun weiter wachsen. Nach drei erfolgreichen Stopps in Salzburg, Judenburg und Graz macht das soziale Konzept von 11. bis 14. September Halt in Bad Ischl. Mit Handmixer, Teigspachteln und viel Oma-Liebe werden die Gäste im Pop-up-Café vor dem Lehár-Theater verwöhnt.
Leckeres nach Oma-Rezept
Auf der Speisekarte finden sich leckere Kuchen, die nach Oma-Rezept zubereitet werden. „In Zeiten zunehmender gesellschaftlicher Spaltung und Polarisierung ist es wichtiger denn je, generationenübergreifend im Gespräch zu bleiben, einander zuzuhören und voneinander zu lernen“, erklärt Moriz Piffl-Percevic, Gründer und Ideengeber der „Vollpension“. Das Ziel in der Kaiserstadt ist klar definiert. „Wir kommen, um zu bleiben“, sagt Piffl-Percevic. Er ist überzeugt, dass das Modell auch außerhalb von Wien funktionieren kann. Die Herausforderungen seien ihm bewusst. Abgesehen von Förderungen braucht es ein geeignetes Lokal und lebenserfahrene Bäckerinnen.
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