Bei Angriff Israels

Houthi-Ministerpräsident im Jemen getötet

Ausland
29.08.2025 13:42

Bei dem jüngsten israelischen Luftangriff auf den Jemen soll auch Houthi-Ministerpräsident Ahmed al-Rahawi getötet worden sein. Er sei gemeinsam mit mehreren Leibwächtern in einem Wohnhaus getroffen worden, berichteten Medien aus dem Jemen.

Sie beziehen sich dabei auf Kreise, die der Houthi-Miliz nahestehen. Diese äußerte sich zunächst nicht zu dem Vorfall. Die israelische Luftwaffe hatte am Donnerstag erneut im Jemen angegriffen. In dem Gebiet der Hauptstadt Sanaa sei ein militärisches Ziel getroffen worden, teilte Israels Militär am Donnerstag mit. Starke Explosionen waren zu hören. „Wer auch immer die Hand gegen Israel erhebt, dem wird die Hand abgehackt“, sagte Israels Verteidigungsminister Israel Katz.

Am Freitag wurde dann bekannt, dass Houthi-Ministerpräsident Ahmed al-Rahawi getötet worden sein soll. Auch mehrere Leibwächter sollen ums Leben gekommen sein. Al-Rahawi war seit August 2024 Regierungschef. Allerdings galt er laut Beobachterinnen und Beobachtern eher als symbolische Figur ohne nennenswerten politischen Einfluss. Die Houthi haben in den Gebieten, die sie kontrolliert, eine Art Parallelregierung gebildet, die international nicht anerkannt wird.

Houthi-Ministerpräsident Ahmed al-Rahawi
Houthi-Ministerpräsident Ahmed al-Rahawi(Bild: AFP/Mohammed Huwais)

Mindestens zehn Tote am Sonntag
Bereits am Sonntag hatte Israels Militär Angriffe in Sanaa geflogen, dabei wurden mindestens zehn Menschen getötet. „Die Terrororganisation der Houthi operiert seit Beginn des Kriegs unter iranischer Führung, um dem Staat und seinen Verbündeten zu schaden, die regionale Stabilität zu untergraben und die globale Freiheit der Schifffahrt zu stören“, teilte die israelische Armee mit.

Seit Beginn des Kriegs im Gazastreifen greifen die Houthi Israel immer wieder mit Raketen und Drohnen an, nach eigenen Angaben als Zeichen der Solidarität mit der Hamas. Israels Militär greift umgekehrt regelmäßig Ziele im Jemen an, die es im Zusammenhang mit den Aktivitäten der Houthi sieht.

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