31.12.2013 12:28 |

"Drückt uns Daumen"

Polarschiff: Vorbereitungen auf Rettung aus Luft

Die seit Tagen im Polareis festsitzenden Teilnehmer einer Antarktis-Expedition bereiten sich auf eine Rettung per Hubschrauber vor. Sie räumten einen Landeplatz für den Helikopter frei (Bild), twitterte Expeditionsleiter Chris Turney am Dienstag. "Drückt uns die Daumen, dass das Wetter besser wird." Die Hubschrauberrettung war am Dienstag aber bei schlechter Sicht zunächst nicht möglich. "Wir brauchen ein Fenster mit gutem Wetter", twitterte Turney weiter.
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Der Helikoptereinsatz wurde am Montag beschlossen, nachdem Eisbrecher bereits vergeblich versucht hatten, das Forschungsschiff "MV Akademik Shokalskiy" mit 74 Teilnehmern an Bord aus dem Packeis der Antarktis zu retten. Das Schiff sitzt nach einer plötzlichen Wetteränderung seit dem 1. Weihnachtstag im Eis fest.

Besatzung soll in Zwölfer-Gruppen weggeflogen werden
Der Hubschrauber soll die 52 Wissenschafter und Touristen nach Angaben der australischen Seesicherheitsbehörde in Zwölfer-Gruppen abholen und zum nahe gelegenen chinesischen Eisbrecher "Schneedrache" bringen. Von dort sollen sie mit einem kleineren Schiff zum australischen Eisbrecher "Aurora Australis" gebracht werden. Die 22 russischen Besatzungsmitglieder bleiben nach Angaben der Behörde vorerst an Bord. Die "Shokalskiy" fährt unter russischer Flagge.

Winde "entscheiden" über Schicksal des Schiffes
Wie lange es dauert, bis das Schiff freikommt, war unklar. Wenn der Wind dreht, könnte die Passage aber schnell von selbst wieder frei werden, meinte Turney.

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