Sa, 18. August 2018

"Fremdes Zutun"

12.12.2013 12:22

Ktn: Gasflasche löste Explosion in Wohnhaus aus

Nach der Explosion in einem Kärntner Wohnhaus am Montag ist nun die Ursache für die Detonation geklärt. Diese sei durch eine Gasflasche ausgelöst worden, erklärte Gottlieb Türk, Leiter des Landeskriminalamts. "Es steht fest, dass die Gasflasche durch ausströmendes Gas und fremdes Zutun - nicht also durch ein technisches Gebrechen - gezündet wurde", sagte der Beamte.

In dem Wohnhaus, das sich unterhalb der bekannten Burg Hochosterwitz befindet, war es am Montag gegen 13.45 Uhr zur Explosion gekommen. Diese war so gewaltig, dass Teile der Hauswand herausgerissen wurden.

Die Besitzerin des Gebäudes befand sich zum Zeitpunkt der Detonation zwar im Haus, wurde aber wie durch ein Wunder nicht verletzt. Ein Mann befand sich im Freien, auch er blieb unverletzt. Zwei weitere Mieter des Zweiparteienhauses waren zum Zeitpunkt des Vorfalls nicht daheim.

"Genauer Ablauf nicht mehr herauszufinden"
In einem Schuppen neben dem Gebäude hatte die Polizei im Zuge der Ermittlungen die Leiche eines Mannes - der 38-jährige Sohn einer Hausbewohnerin - gefunden. Er dürfte sich selbst getötet haben. "Der genaue Ablauf wird nicht mehr herauszufinden sein", erklärte Türk. Hinweise, dass weitere Personen involviert gewesen waren, hätten sich nicht gefunden, so der Leiter des Landeskriminalamts.

Das Gebäude selbst kann nach der Explosion aller Voraussicht nach nicht mehr bewohnt werden, es besteht Einsturzgefahr.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Aktuelle Schlagzeilen

Newsletter

Melden Sie sich hier mit Ihrer E-Mail-Adresse an, um täglich den "Krone"-Newsletter zu erhalten.