Blutiger Anschlag
Explosion an Bushaltestelle in Istanbul
Zu dem Anschlag bekannten sich am Abend die so genannten Freiheitsfalken Kurdistans. Nach Angaben der prokurdischen Nachrichtenagentur Firat (Euphrat) drohten die Extremisten mit weiteren Vergeltungsschlägen für das Vorgehen des türkischen Staates gegen kurdische Demonstranten im Südosten des Landes. Dabei sind in drei Tagen mindestens sieben Menschen getötet und mehr als 250 verletzt worden.
In Istanbul hatte es zuletzt im Februar zwei Bombenanschläge gegen einen Supermarkt und ein von Polizisten besuchtes Internetcafé gegeben. Dabei waren ein Mensch getötet und 30 verletzt worden. Auch diese beiden Anschläge waren nach Einschätzung der Behörden von kurdischen Extremisten verübt worden.
In der Küstenstadt Izmir konnte unterdessen die Explosion einer Bombe rechtzeitig vereitelt werden. Der in zwei Blumentöpfen am Straßenrand deponierte Sprengsatz wurde zufällig von einer Frau entdeckt, die die Töpfe mit nach Hause genommen hatte und die Polizei alarmierte, als sie beim Wechseln der Erde auf ein Handy und zahlreiche Nägel stieß. Die Polizei vermute, dass die aus vier Kilogramm Plastiksprengstoff bestehende Bombe bei der Vorbeifahrt eines Polizeifahrzeugs ferngezündet werden sollte, berichtete der türkische Nachrichtensender NTV.
Foto: Symbolbild











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