Der frühere Erfolgscoach von Borussia Dortmund und Bayern München hatte die Eidgenossen erst dieser Tage endgültig zur WM-Endrunde in Brasilien geführt. Er trainiert die Schweiz seit 2008, nun wird er im Sommer wie schon bei Bayern München und in Dortmund nach exakt sechsjähriger Tätigkeit einen Schlussstrich ziehen.
Nationalelf "für die Zukunft sehr gut aufgestellt"
Hitzfeld befürchtet nicht, mit seinem angekündigten Rückzug die unmittelbare WM-Zukunft der Mannschaft zu gefährden: "Ich gab beim FC Bayern München meinen Rücktritt im Dezember 2007 bekannt und gewann im Mai 2008 die Meisterschaft und das Pokalfinale", sagte der Erfolgstrainer. Die Schweizer Nationalelf sei "für die Zukunft unabhängig vom Trainer sehr gut aufgestellt". Er sprach von einer Entscheidung der Vernunft - in einem Klima, das absolut problemfrei und gut sei, wie er in Bern betonte.
Der Verband nahm die Botschaft Hitzfelds gefasst auf. "Ottmar Hitzfeld hat diese persönlich so geschildert, dass sie für uns nachvollziehbar ist und nichts anderes übrig bleibt, als sie so zu akzeptieren und zu respektieren", bedauerte der Nationalteam-Delegierte Peter Stadelmann das Nein Hitzfelds zur SFV-Offerte.
Ära von Erfolgen geprägt
Im Juli 2014 wird eine Ära enden, die von Erfolgen geprägt ist. Zweimal hat Hitzfeld die Schweizer Equipe seit seinem Amtsantritt zu einer WM-Endrunde geführt. In Südafrika lieferte sein Team mit dem 1:0-Erfolg gegen den späteren Weltmeister Spanien weltweit Schlagzeilen, schied aber in der Vorrunde aus. Am vergangenen Freitag erreichte Hitzfeld einen weiteren Höhepunkt: In Tirana sicherte sich die Schweiz beim 2:1 gegen Albanien früh wie nie zuvor in einer WM-Ausscheidung die Teilnahme an der Endrunde und blieb sogar ungeschlagen.
Hitzfeld entwickelte zudem während der einzigen Tiefphase beim SFV unter Druck die richtige Strategie und setzte ab 2011 auf eine neue Generation von Leadern. Seine personellen Maßnahmen und der Einbau der U17-Weltmeister Rodriguez, Xhaka und Seferovic waren zukunftsweisend.








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