Titel nach Comeback?

Ferrari-Boss hofft bei Räikkönen auf Lauda-Effekt

Sport
17.09.2013 12:01
Ferrari-Präsident Luca di Montezemolo hofft bei Rückkehrer Kimi Räikkönen auf einen ähnlichen Effekt wie einst bei Niki Lauda nach dessen Formel-1-Auszeit Anfang der 1980er-Jahre, als er im dritten Jahr nach dem Comeback noch einen WM-Titel holte. "Räikkönens Fall ist fast identisch mit dem von Lauda", sagte er der "Gazzetta dello Sport".

Lauda hatte zu seiner Ferrari-Zeit zwei WM-Titel gewonnen (1975 und 1977) und war nach zwei Jahren bei Brabham (1978 bis 1979) ausgestiegen. Der Wiener kehrte 1982 wieder zurück und wurde im McLaren zwei Jahre später erneut Weltmeister.

Bis dato letzter Ferrari-Weltmeister
Räikkönen hatte nach seinem vorzeitigen Ende bei Ferrari nach der Saison 2009 ebenfalls zwei WM-Runden ausgesetzt. 2011 kam er wieder, nach zwei Jahren bei Lotus kehrt er zur kommenden Saison zur Scuderia zurück, für die er immer noch den bis dato letzten WM-Titel (2007) geholt hatte.

"Alonso wird der Erste sein, der davon profitiert"
Räikkönen wird in den nächsten beiden Jahren zusammen mit Fernando Alonso für Ferrari antreten. "Alonso wird der Erste sein, der davon profitiert", meinte Montezemolo.

Denn er hofft, dass diesmal wieder der "richtige" Räikkönen im Ferrari Gas gibt. "Ich spreche von Kimis 'Zwillingsbruder', denn der Fahrer, der für uns gefahren ist, war nicht der, den wir verpflichtet hatten", meinte der Ferrari-Präsident rückblickend auf die Zeit nach dem WM-Triumph des Finnen. "Die Pause hat ihm gut getan."

Montezemolo erwartet Siege, Konstanz und Podiumsplätze
Siege, Konstanz und Podiumsplätze erwartet Montezemolo von seinem Rückkehrer, mit dem er sich schon am Telefon besprochen hat.

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